Diagnose unheilbar: Long COVID bei den Zentralbanken

Videomeeting des Federal Open Market Committee (FOMC) mit Jerome Powell

Schafe verbringen ihr ganzes Leben in Furcht vor dem Wolf, werden aber am Ende von ihrem Hirten geschlachtet.
(Bekanntes Sprichwort)

Gastbeitrag von Fabio Vighi – 17. November 2021|

Inzwischen sollte klar geworden sein, dass COVID-19 im Wesentlichen ein Symptom des Amoklaufs des Finanzkapitals ist. Allgemeiner gesprochen ist es ein Symptom für eine Weltwirtschaft, die nicht mehr in der Lage ist, ihre Reproduktion durch Profit aus menschlicher Arbeitskraft zu bewerkstelligen und somit auf die Logik immerwährender Finanzspritzen angewiesen ist. Obwohl sich gleichzeitig mit der strukturellen Schrumpfung der auf Arbeit basierenden Realwirtschaft der Finanzsektor immer weiter aufbläht, können dessen explosive Schwankungen nur durch globale Notstandssituationen, Massenpropaganda und die Tyrannei der Biosicherheit eingedämmt werden. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis heraus?

Seit der dritten industriellen Revolution, also dem Boom der Mikroelektronik in den 1980er Jahren, strebt der automatisierte Kapitalismus nach seiner Loslösung von der eigenen Basis in der Lohnarbeit und deren Abschaffung. Jetzt ist der Kipppunkt dahingehend überschritten. Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts ist das Kapital zunehmend unfähig, Mehrwert aus Arbeitskraft herauszupressen. Mit der Entfesselung der künstlichen Intelligenz wird dies wahrhaftig zur unlösbaren Aufgabe – das Spiel ist also aus.

Was dies bedeutet, ist, dass gesellschaftlich notwendige Arbeit, wie sie in Waren wie Autos, Telefonen oder Zahnpasta enthalten ist, nicht mehr das Fundament unserer Welt bildet. Dieses bilden nun im Gegensatz dazu hochgradig volatile, schuldenfinanzierte Spekulationsgeschäfte mit Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Terminkontrakten und vor allem Derivaten, deren Wert auf unbestimmte Zeit verbrieft ist. Einzig der religiöse Glaube daran, dass die Masse dieser Vermögenswerte Wert erzeugen kann, hindert uns daran, den gähnenden Abgrund unter unseren Füßen wahrzunehmen. Sobald unser Glaube schwindet, werden wir wie durch göttliche Vorsehung mit apokalyptischen Erzählungen von Ansteckungskrankheiten und den dazugehörigen Heilsbotschaften in kollektive Hypnose versetzt.

Trotzdem stoßen wir immer wieder auf die hartnäckige Wirklichkeit. Während die Finanzialisierung die Substanz der gesamten Gesellschaft verzehrt und transformiert, zeigt das Kapital ein neues und monströses Gesicht: dem Leviathan gleich fasst ein auf bedingungslose Extraktion getrimmtes Geschäftsmodell Fuß, das auf globale Notlagen und digitale Technologie mit dem Potenzial zur Verbriefung aller Aspekte des Lebens in Finanzinstrumenten setzt. Die Zeichen sind überdeutlich, die »softe Diktatur« bereits Realität. Sich dem Zeitgeist entgegenzustemmen, bedeutet heute, die Unantastbarkeit der Menschenwürde als einen nicht verhandelbaren Ausgangspunkt für den Aufbau eines alternativen Gesellschaftsprojekts zu verteidigen. Noch haben wir Zeit, doch wir brauchen ein kritisches Bewusstsein und Mut – und zwar im Maßstab der Gesamtgesellschaft.

Ende der Pandemie in Wolkenkuckucksheim

Wie nahe ist das Ende der Pandemie? Der folgende Auszug aus einem kürzlich bei Bloomberg erschienenen Artikel enthält die wahrscheinlichste Antwort: »Für jeden, der in den nächsten drei bis sechs Monaten auf Licht am Ende des COVID-19-Tunnels hofft, haben Wissenschaftler schlechte Nachrichten: Wir können uns stattdessen auf mehr von den bekannten Problemen gefasst machen«. Um diese Aussage zu deuten, nehmen wir an, dass folgende Ereignisse in Zukunft eintreten werden: 1. Die Zentralbanken werden weiterhin übermäßige Geldmengen schöpfen, die zum größten Teil in die bereits aufgeblähten Finanzmärkte fließen werden; 2. das Narrativ von der Ansteckungskrankheit (oder ähnliches) wird weiterhin zur Hypnose ganzer Bevölkerungen bemüht, jedenfalls bis der digitale Gesundheitspass vollständig eingeführt wurde; 3. die liberalen Demokratien werden abgewickelt und schließlich durch ein auf einem digitalen Panoptikum basierendes Régime ersetzt, in dem das leise Summen des Metaversums von Technologie zur sozialen Kontrolle durch das ohrenbetäubende Hintergrundrauschen des durch Notlagen legitimierten Ausnahmezustands übertönt wird.

Zu viel Schwarzseherei? Nicht, wenn wir darüber nachdenken, wie sehr das stetige Auf und Ab der Gesundheitskrise (Lockdowns folgen auf teilweise Öffnungen, denen wiederum neue Maßnahmen bei neuen Ausbrüchen und Wellen folgen) mittlerweile einem globalen Rollenspiel ähnelt: Die Verantwortlichen reichen den schwarzen Peter einfach weiter, damit der Kreislauf des Notstands weiter aufrechterhalten werden kann, wenngleich in abgeschwächter Form. Das deprimierende Szenario fußt auf einfachen Annahmen: Gäbe es kein Virus, das neue wirtschaftliche Stimuli rechtfertigt, würde der Finanzsektor über Nacht zusammenbrechen. Zugleich verbindet sich eine steigende Inflation mit Engpässen in den Lieferketten (besonders dem Chipmangel) zu einem verheerenden Rezessionsszenario.

Diese Zwickmühle scheint unüberwindbar, weswegen die Eliten das Narrativ der Notlage nicht aufgeben können. Aus ihrer Sicht scheint der einzige Ausweg die kontrollierte Zerstörung der Realwirtschaft und der liberalen politischen Ordnung bei gleichzeitiger künstlicher Erhaltung der Finanzblasen zu sein. Zur Letzteren gehören der zynische Trick des finanziellen Greenwashings, etwa durch Investitionen in ESG-Wertpapiere [Environmental, Social, Governance/Anm. d. Red.], ein ökologisch verbrämtes Schlupfloch, das weitere Schulden legitimieren soll. Bei allem Respekt für die Greta Thunbergs unter uns, das hat nichts mit der Rettung des Planeten zu tun.

Vielmehr werden wir Zeugen davon, wie sich der nun überflüssig gewordene liberale Kapitalismus rasant auflöst. Die Aussichten sind tatsächlich deprimierend. Globale finanzielle und geopolitische Interessen werden sich auf die massenhafte Extraktion von Daten, Blockchain-Ledgers und in digitale Apps verpackte Sklaverei, die als erstrebenswerte Innovation angepriesen wird, stützen. Das Wesen dieses Missstands lässt sich am Ende auf Folgendes reduzieren: Die rücksichtslos darwinistische Logik eines sozioökonomischen Systems, das um seines eigenen Überlebens willen seine demokratische Verfasstheit opfert und sich einem geldpolitischen Régime unterwirft, welches von einer Technowissenschaft in Konzernhand, Medienpropaganda und Katastrophennarrativen vorangetrieben und von einem wahrhaft ekelerregenden pseudohumanitären Wohltätigkeitskapitalismus flankiert wird.

Die ideale Fortsetzung der COVID-Beschränkungen werden die kommenden Klima-Lockdowns sein, zu deren Rechtfertigung uns Schuldgefühle wegen der »Zerstörung des Planeten« eingeredet werden. Während die Welt noch das schaurige Virusnarrativ verdaut, wird uns bereits eine Ideologie des Kults um CO2-Bilanzen bei gleichzeitiger Energieknappheit aufgetischt. Allmählich wird uns eingetrichtert, dass wir für unseren negativen Einfluss auf den Planeten bestraft werden müssen. Nachdem uns zuerst mit dem Virus Angst eingejagt und wir an Eingriffe in unser Leben gewöhnt wurden, sollen wir uns jetzt auch noch schämen, weil wir Mutter Erde weh getan haben. Viele haben den ökologischen Imperativ bereits verinnerlicht: Wir sollen uns unser unveräußerliches Recht zu leben verdienen, indem wir uns den ökologischen Diktaten unterwerfen, die vom Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank ausgegeben und von technokratischen Regierungen ratifiziert und mit Polizeigewalt durchgesetzt werden. Das ist kapitalistischer Realismus in seiner zynischsten Form.

Die Einführung des digitalen Gesundheitspasses (noch vor einem Jahr als Verschwörungstheorie belächelt) stellt einen entscheidenden Wendepunkt dar. Die Markierung der Massen ist von wesentlicher Bedeutung, wenn sich die Eliten unser Vertrauen in eine immer stärker zentralisierte Machtstruktur sichern wollen, die uns als emanzipatorische Chance verkauft wird. Ist der Rubikon der digitalen Identität einmal überschritten, wird der Angriff auf Würde und Selbstbestimmung wahrscheinlich reibungslos und unmerklich schrittweise weiterlaufen, wie es in Noam Chomskys berühmter Anekdote beschrieben ist: Werfen wir einen Frosch in einen Topf mit kochendem Wasser, wird er sofort mit einem gewaltigen Satz herausspringen; setzen wir ihn dagegen in lauwarmes Wasser und erhöhen die Temperatur langsam, wird der Frosch nichts bemerken, es sogar genießen, bis er, geschwächt und unfähig zu reagieren, schließlich im siedenden Wasser verendet.

Die im Vorhergehenden entwickelte Prognose muss jedoch im Kontext eines konfliktträchtigen Szenarios von enormer Ungewissheit gesehen werden. Erstens gibt es jetzt Anzeichen für einen tatsächlichen Widerstand gegen die Pandemie-Psy-Op und den »Großen Umbruch« im Allgemeinen in der Bevölkerung, wie stark dieser auch in der öffentlichen Wahrnehmung zensiert werden mag. Zweitens scheinen die Eliten in eine Sackgasse geraten zu sein und wissen daher nicht, wie sie weiter vorgehen sollen; dies zeigt sich in der Entscheidung mehrerer Länder, den Gesundheitsnotstand zu entschärfen. Es lohnt sich, noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Malaise im Grunde wirtschaftlicher Natur ist: Wie sollen die Eliten mit der extremen finanziellen Volatilität umgehen und gleichzeitig ihr Kapital und ihre Privilegien behalten? Das globale Finanzsystem ist ein gewaltiges Schneeballsystem. Würden diejenigen, die es betreiben, die Kontrolle über die Geldschöpfung verlieren, könnte das gesamte sozioökonomische Gefüge kollabieren. Gleichzeitig würde eine Rezession die Politiker jeglicher Glaubwürdigkeit berauben. Aus diesem Grund scheint der einzig gangbare Plan der Eliten darin zu bestehen, die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft (als Zusammenbruch der globalen Lieferketten mit der Folge einer »Knappheit von allem«) in Verbindung mit dem gleichzeitigen Aufbau einer globalen digitalen Infrastruktur für den technokratischen Putsch von oben voranzutreiben. Hierbei ist das Timing entscheidend.

Abhängig von Ausnahmezustand

Im Hinblick auf eine mögliche Rezession fasste der Finanzanalyst Mauro Bottarelli die Logik der kommunizierenden Gefäße in der pandemischen Wirtschaft wie folgt zusammen: »Ein semipermanenter Gesundheitsnotstand ist einem vertikalen Marktcrash vorzuziehen, denn ein solcher würde die Finanzkrise 2008 wie ein Zuckerschlecken aussehen lassen.« Wie ich in einem kürzlich erschienenen Artikel zu rekonstruieren versucht habe, war die »Pandemie« tatsächlich ein Rettungsschirm für eine im Zusammenbruch befindliche Wirtschaft. Streng genommen handelt es sich um ein geldpolitisches Ereignis, das den Kollaps unserer finanzmarktgetriebenen und moribunden Produktionsweise hinauszögern soll. Mithilfe des Virus versucht der Kapitalismus die eigene Reproduktion durch die Simulation längst nicht mehr vorhandener Bedingungen zu sichern.

Dies ist eine Zusammenfassung der wirtschaftlichen Logik von COVID. Die Rettung des Finanzsektors, der nach elf fetten Jahren der quantitativen Lockerung im September 2019 erneut an den Rand des Zusammenbruchs geraten war, beinhaltete bisher ungekannte geldpolitische Stimuli: die Schöpfung von Billionen von Dollar aus dem Nichts durch die Magie der US-Zentralbank Federal Reserve. Die Injektion dieser übermäßigen Geldmenge in die Finanzmärkte war nur deshalb möglich, weil sie nicht in die Realwirtschaft abfließen konnte. Aus Sicht der kurzsichtigen Kapitalisten gab es jedoch keine Alternative. Digitales Buchgeld, das in Form von Bits und Bytes geschöpft wurde, darf nicht in die lokalen Kreisläufe der Realwirtschaft gelangen, da dies für die stagnierende und global verflochtene Weltwirtschaft zumindest einer inflationären Finanzkatastrophe wie der Hyperinflation der 1920er in der Weimarer Republik, die den Weg für das »Dritte Reich« bereitete, gleichkommen würde, jedoch möglicherweise schlimmer wäre.

Die (vorsichtige) Wiederaufnahme von Kredittransaktionen in der Realwirtschaft hat unweigerlich zu einem Anstieg der Inflation und damit zu einer weiteren Verarmung der Bevölkerung geführt. Die Kaufkraft der Löhne und Gehälter sowie die der Einnahmen und Ersparnisse fällt geringer aus. Es sei daran erinnert, dass die Geschäftsbanken an der Schnittstelle zwischen der magischen Welt des digitalen Zentralbankgelds und der von den meisten Sterblichen bewohnten, von Notlagen gepeitschten Wüste der Wirklichkeit sitzen. Daher löst jede drastische Aufstockung der Zentralbankreserven (durch aus dem Nichts geschöpftes Geld) eine Preisinflation aus, sobald die Geschäftsbanken Bargeld (d. h. deren Schulden bei der Zentralbank) an die Gesellschaft ausgeben.

Der Zweck der »Pandemie« bestand in der Beschleunigung eines bereits bestehenden Makrotrends zur Ausweitung der Geldmenge bei gleichzeitigem Aufschub der Inflation. Dem Beispiel der Federal Reserve folgend haben die Zentralbanken der Welt ein Meer von Geld geschöpft und damit ihre Währungen zum Nachteil der Bevölkerung abgewertet. Solange dies so weitergeht, expandiert das transnationale Turbokapital der Eliten im Orbit der Finanzwelt weiter und absorbiert nach und nach die kleinen und mittleren Unternehmen, die es durch die Rezession in den Ruin getrieben hat. Von nichts kommt nichts, jedenfalls nicht für uns. Die Gelddruckmaschine der Zentralbank arbeitet nur für die 0,0001 % – mithilfe des Virus oder einer globalen Bedrohung von gleicher Tragweite.

Derzeit sieht es so aus, als würden sich die Zentralbanken in der hohen Kunst des Aufschiebens üben. Der Vorstand der US-amerikanischen Notenbank wird Anfang November 2021 erneut zusammentreten; der Beginn des »Taperings«, also des Zurückfahrens des geldpolitischen Stimulusprogramms, ist für Dezember angekündigt. Doch wie werden die Eliten angesichts der Tatsache, dass der COVID-Blase langsam die Luft ausgeht, mit Nullzinsen und direkter Defizitfinanzierung umgehen? Genauer gesagt: Welches neue »zufällige Ereignis« oder welche »höhere Gewalt« wird ihnen aus der Patsche helfen? Werden es Außerirdische sein? Ein cyberterroristischer Angriff auf das Bankensystem? Ein Tsunami im Atlantik? Kriegsspiele in Südostasien? Ein neuer Krieg gegen den Terror? Die Einkaufsliste ist lang.

In der Zwischenzeit befinden sich die Normalbürger in einer erdrückenden Zwickmühle. Wenn den Unternehmen Kredite zur Verfügung gestellt werden müssen, dann müssten die Zentralbanken die Inflation eindämmen. Dies aber ist nur durch die Verknappung von Krediten möglich! Eine galoppierende Inflation ist nur durch Eindämmung der störenden Auswirkungen einer übermäßigen Geldschöpfung zu vermeiden, d. h. indem arbeitsbasierte Gesellschaften in die Knie gezwungen werden. Für die meisten von uns wird es durch die inflationären Preise für lebenswichtige Güter und den deflationären Liquiditätsabfluss durch Einkommensverluste und die Aufzehrung von Ersparnissen eng werden. Bei einer stagnierenden Wirtschaft mit aus dem Ruder laufender Inflation wird das Geld eher in Finanzanlagen als in geschäftliche Transaktionen fließen.

Ein Mittel, um zu verhindern, dass Geld in die Realwirtschaft gelangt, sind die Übernacht-Reverse-Repo-Geschäfte (RRP) der US-Zentralbank Federal Reserve. Obwohl sie die Finanzmärkte auch weiterhin mit frisch gedrucktem Geld überschwemmt, nutzt die amerikanische Notenbank die Reverse-Repos zugleich, um ihnen die überschüssige Liquidität wieder zu entziehen. Es handelt sich um ein Nullsummenspiel von Geben und Nehmen: Nachts parken die Finanzakteure ihre überschüssige Liquidität bei der Federal Reserve, die sie mit den gleichen Staatsanleihen und Hypothekenpapieren besichert, die sie im Rahmen ihrer Ankaufprogramme zur quantitativen Lockerung tagsüber auf dem Markt aufgekauft hat. Im August 2021 überstieg das Volumen der von der Fed in Anspruch genommenen RRP die Marke von einer Billion US-Dollar, was das Federal Open Market Committee (FOMC) dazu veranlasste, das RRP-Limit ab dem 23. September 2021 auf 160 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln.

Dabei bleibt die unausgesprochene Frage stets: Wie lässt sich das Tapering [Reduktion expansiver Geldpolitik/Anm. d. Red.] der US-Notenbank mit Reverse-Repo-Geschäften in einem so astronomischen Ausmaß vereinbaren? Ist die lang erwartete Reduzierung der geldpolitischen Stimuli angesichts einer globalen Finanzblase, die durch Fremdkapitalaufnahme bei Nullzins und strukturelle Kreditaufnahme angeheizt wird, überhaupt möglich? Wie können die Zentralbanker ihre Bilanzen weiter verlängern, wenn das doppelte Dilemma der Stagnation bei steigender Inflation (Stagflation) kurz bevorsteht?

Dieser geldpolitische Mechanismus folgt einer perversen Logik. Die solipsistische »Tanzwut« des Finanzkapitals ist weit über den üblichen Irrsinn hinaus außer Kontrolle geraten. Und der Tag der Abrechnung rückt immer näher. Ist eine verheerende Rezession noch zu vermeiden? Die heutige Antwort der Politik scheint der alten Maxime zu folgen, dass extreme Zeiten extreme Maßnahmen erfordern. Das heißt in diesem Fall: Kein Verbrechen gegen die Menschlichkeit kann ausgeschlossen werden, wenn die Implosion des Systems weiter so hartnäckig geleugnet wird. Ist es nicht das, was die Geschichte uns lehrt?

Die Krise, die wir derzeit erleben, ist nicht epidemiologischen Ursprungs. In erster Linie geht es darum, die möglicherweise katastrophale Gefahr durch toxische Finanzrisiken in den Griff zu bekommen und die damit einhergehende Inflation zu bewältigen. Im Hinblick darauf reicht die Feststellung, dass es den Zentralbankern nicht mehr gelingt, die Zinssätze zur Inflationsbekämpfung auf 2 % zu erhöhen, während noch in den 1970er Jahren 20 % möglich waren. COVID erinnert uns jedoch daran, dass Finanzakrobatik in der derzeitigen Größenordnung nur unter dem Deckmantel des Notstands mit Blockaden, Lockdowns, Beschränkungen usw. funktionieren kann. Die Vertuschungsaktion hat zwei Ziele: 1. den Untergang der Titanic (sprich der finanzlastigen »Arbeitsgesellschaft«) zu verschleiern und 2. die Umsetzung eines kolossalen geldpolitischen Neustarts mithilfe wirtschaftlicher Depression und zentralisierter Kontrolle über das Leben der Menschen zu koordinieren.

Digitaler Faschismus

Die Folgen des Notstandskapitalismus sind eindeutig biopolitischer Natur. Sie betreffen die Verwaltung der überflüssigen Menschen, die für ein weitgehend automatisiertes, hochfinanzialisiertes und implosives Reproduktionsmodell entbehrlich sind. Deshalb bilden VirusImpfstoff und COVID-Pass die heilige Dreifaltigkeit des Social-Engineering. Die »Virenpässe« sollen die Massen an den Umgang mit elektronischen Geldbörsen gewöhnen, durch die der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und dem persönlichen Lebensunterhalt kontrolliert wird. Die besitzlosen und überflüssigen Massen werden zusammen mit denjenigen, die nicht kooperieren, die ersten sein, die durch digitale Armutsverwaltungssysteme direkt aus der Hand des Monopolkapitals überwacht und diszipliniert werden. Der Plan besteht darin, menschliches Verhalten in Token zu verwandeln und auf Blockchain-Ledger zu übertragen, die von Algorithmen gesteuert werden. Dabei ist die Verbreitung globaler Ängste die perfekte Ideologie, um uns zu diesem Ziel zu peitschen.

Während öffentliche Debatten durch Zensur und Einschüchterung unterdrückt werden, werden wir in eine bio-techno-kapitalistische Dystopie geführt, deren höllischer Charakter sich wahrscheinlich in der nächsten globalen Krise erst voll entfalten wird. Sie wird dann die Einführung digitaler Zentralbankwährungen (engl. Central Bank Digital Currency, CBDC) rechtfertigen, die nach den Worten von Agustin Carstens (dem Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) »die absolute Kontrolle über die Regeln und Vorschriften, die die Verwendung dieser Zentralbankverbindlichkeit [d. h. des Geldes/Anm. d. Autors] bestimmen, gewährleisten, und wir werden die Technologie haben, um sie durchzusetzen.« Digitales Bargeld in Verbindung mit einer digitalen Identität bedeutet nichts anderes als eine hoch technisierte Form der monetären Leibeigenschaft, die zuerst bei den Arbeitslosen (z. B. den Beziehern eines universellen Grundeinkommens) beginnen und dann möglicherweise auf die meisten von uns ausgedehnt werden wird. Wenn Larry Fink (CEO von BlackRock) sagt, dass »Märkte totalitäre Regierungen Demokratien vorziehen«, sind wir gut beraten, es ihm zu glauben.

Die Absonderung der Ungeimpften von der geimpften Bevölkerung ist ein Zivilisationsbruch, wie er für totalitäre Régime typisch ist. Gelingt es dem Kapital, den Widerstand zu brechen, wird ein verpflichtender digitaler Ausweis eingeführt, der die »Tugendhaftigkeit« unseres Verhaltens erfasst und unseren Zugang zur Gesellschaft reguliert. COVID war das ideale trojanische Pferd für diesen Zivilisationsbruch. Ein globales System digitaler Identitäten auf Blockchain-Basis wird seit Langem von der ID2020-Allianz entwickelt, die von Branchengrößen wie Accenture, Microsoft, der Rockefeller Foundation, MasterCard, IBM, Facebook und Bill Gates allgegenwärtiger GAVI getragen wird. Ist die digitale Identität einmal etabliert, wird der Übergang zur Kontrolle des Geldverkehrs relativ reibungslos verlaufen. Digitales Zentralbankgeld würde es den Notenbanken nicht nur ermöglichen, jede Transaktion zu verfolgen, sondern sie auch in die Lage versetzen, jedem den Zugang zu Zahlungsmitteln aus beliebigen, als legitim erachteten Gründen zu sperren. Das Projekt »Digitalisierung des Lebens« sieht auch einen »Internet-Pass«, mit dem Benutzer unter dem Vorbehalt regelmäßiger Überprüfung Zugang zum Web erhalten, vor; Unerwünschte werden ausgeschlossen. Fällt das Social-Credit-Ranking unter ein bestimmtes Niveau, hängt die Suche nach einem Arbeitsplatz, das Reisen oder der Kreditantrag von der Bereitschaft der Menschen ab, sich »Rehabilitationsprogrammen« zu unterziehen. Vermutlich wird es einen Schwarzmarkt für die von der Gesellschaft ausgestoßenen geben.

Die in Privatbesitz verbleibende, aber staatlich gelenkte Industrie war ein Eckpfeiler des historischen Faschismus. Es ist erstaunlich, dass die meisten Intellektuellen der öffentlichen Sphäre noch nicht erkannt haben, dass wir uns in diese Richtung bewegen, obwohl es überwältigende Beweise für die Existenz eines Systems von Drehtüren zwischen Staat und Privatwirtschaft gibt. Der italienische Schriftsteller Ennio Flaiano sagte einmal, die faschistische Bewegung bestehe aus zwei Gruppen: den Faschisten und den Antifaschisten. Heute, da die meisten selbsternannten Antifaschisten stillschweigend oder enthusiastisch die medizinisch forcierte autoritäre Wende unterstützen, scheint dieses Paradoxon bedeutsamer denn je.

Von der Verschwörungstheorie zur erfolgreichen Paranoia

Die Wissensbehauptung der »Verschwörungstheorie« bestimmt als Rhetorik der Ausgrenzung einen Großteil der heutigen Propaganda. Die apriorische Ablehnung des »paranoiden Denkens« lässt das offizielle Narrativ ungeachtet jeder empirischen Überprüfung als alleinigen Überbringer der Wahrheit erscheinen. Wie Ole Bjerg behauptet, entsteht daher »die eigentliche Pathologie aufseiten der Reaktionen des Mainstreams auf die sogenannten Verschwörungstheoretiker […] in Form eines epistemischen Ausnahmezustands, der die Funktionsfähigkeit der öffentlichen Debatte und der intellektuellen Kritik zu untergraben droht«.[i] Mit anderen Worten: Paranoia qualifiziert die Position jener modernen Torquemadas, deren Inquisitionstribunale jedes »ketzerische« Denken zum Schweigen bringen, das von den Dogmen des Notstandskapitalismus abzuweichen wagt. Die pauschale Beschuldigung der »paranoiden COVID-Leugner« und »Impfgegner« ist nicht nur symptomatisch für die Auflösung des demokratischen Bundes, sondern vor allem für eine Ansteckung der Gesamtgesellschaft mit den krankhaften Ideologien der Herrschenden, die es in diesem weltweiten Ausmaß noch nie gegeben hat.

Wie Jacques Lacan in den 1960er Jahren argumentierte, funktioniert die kapitalistische Macht, indem sie verschwindet, sich geheim und unsichtbar macht und damit nicht nur ihre Autorität, sondern auch ihre Ohnmacht verschleiert. Alles im Kapitalismus scheint spontan zu funktionieren, gerade so, als ob niemand Befehle erteilen oder befolgen würde, sondern alle nur ihren spontanen Wünschen folgen würden: Was überrascht – und was man nicht zu sehen scheint –, ist, daß von diesem Moment an, aufgrund der Tatsache, daß die Wolken des Unvermögens fortgeweht sind, der Herrensignifikant nur noch unangreifbarer erscheint […] Wo ist er? Wie soll man ihn nennen? Wie ihn verorten? – wenn nicht, ganz sicher, in seinen tödlichen Wirkungen.[ii] Sollte uns dies veranlassen, Lacan zu den Rängen der verrückten Verschwörungstheoretiker zu zählen? Während der traditionelle Herr sich auf symbolische Autorität stützt, delegiert der kapitalistische Herr seine Autorität an die nicht greifbare Objektivität seines Modus Operandi. Dies hat der Neoliberalismus überdeutlich gemacht: Die Herrschaft wird zwar offiziell aufgegeben, aber in ihrer aufgegebenen Form gleichzeitig erneut, z. B. als »Führungsanspruch«, geltend gemacht. Lacan argumentiert, dass dieses Strategem tiefgreifenderen, heimtückischeren Formen der Manipulation Raum gibt.

Genauso wie die in Konzerneigentum befindlichen Mainstream-Medien machen sich heute viele Lacanianer gerne über »Verschwörungstheoretiker« lustig. Normalerweise tun sie dies, indem sie Lacans Motto zitieren, dass »es so etwas wie einen großen Anderen nicht gibt«; letztlich könne niemand hinter den Kulissen eine Verschwörung vorantreiben. Oder, um aus einem kürzlich erschienenen Beitrag von Slavoj Žižek zu zitieren: »Es ist nicht nötig, Pandemien und Wetterkatastrophen zu erfinden, da das System sie selbst produziert«. Aber diese Argumente laufen ins Leere, da sie übersehen, dass Macht gerade dadurch funktioniert, dass sie die ontologische Inkonsistenz des großen Anderen besetzt und zu ihren Gunsten manipuliert. Anders ausgedrückt: Wenn es ein Unbewusstes gibt, sind Verschwörung und Manipulation unvermeidlich. Der Erfolg einer jeden Machtstruktur hängt von ihrer Fähigkeit ab, den eigenen, widersprüchlichen Zustand ihres Sinnuniversums als Waffe gegen die neurotischen Massen zu richten.

Seinem ganzen Hegelianismus zum Trotz übersieht Žižek hier den spekulativen Charakter der (kapitalistischen) Macht: Systemische Widersprüche sind Fundament und Lebenselixier einer jeden Machtstruktur. Die grundlegende spekulative List der Macht besteht darin, dass sie die ontologische Inkonsistenz zur Bedingung der Möglichkeit macht. Dies zeigt sich deutlich in der »autoritären Wende« des zeitgenössischen Kapitalismus, die auf der ideologischen Ausnutzung von Notlagen beruht. Die Notlagen werden letztlich nur dadurch Wirklichkeit, dass sie Notlagen des Kapitalismus sind, die sich zum richtigen Zeitpunkt einsetzen lassen, um den Interessen des Kapitals zu dienen. Die Annahme, dass sie sich der bestehenden Machtstruktur entziehen könnten oder sie untergraben würden, ignoriert das Ausmaß, in dem sie bereits im Sinne der kapitalistischen Macht arbeiten. Meine Lesart von COVID als Produkt finanzieller Volatilität lässt sich konsequent aus dieser spekulativen Position ableiten: Die Kontingenz der Pandemie ist die Notwendigkeit des Kapitalismus, und als solche wurde sie von Anfang an durch einen imposanten ideologischen Apparat unterstützt.

Die Rhetorik der Ausgrenzung, die den öffentlichen Diskurs über COVID antreibt, kann im Rahmen dessen beschrieben werden, was Lacan in Anlehnung an Freud als »erfolgreiche Paranoia« bezeichnete, die »scheinbar genauso gut die Abgeschlossenheit der Wissenschaft konstituieren könne«.[iii] »Abgeschlossenheit« bezieht sich im Wesentlichen auf den positivistischen Glauben an wissenschaftliche Objektivität, der auf der Ablehnung des »Subjekts des Unbewussten« als Quelle von Fragen, Zweifeln und Fehlern beruht (also auf der Abschottung dagegen). Im Kontext von Lacans Diskurstheorie entspricht die erfolgreiche Paranoia einem hypereffizienten Glaubenssystem, das durch die »seltsame Kopulation von Kapitalismus und Wissenschaft« abgesichert wird.[iv] Die Macht dessen, was heute einseitig als »echte Wissenschaft« angepriesen wird (so echt, dass sie sich Zweifel verbittet, Debatten untersagt und Zensur fördert), der einer neuen Religion, wie Lacan 1974 warnte: »Die Wissenschaft ist dabei, sich selbst an die Stelle der Religion zu setzen, und sie ist sogar noch despotischer, unbelehrbarer und obskurantistischer«.[v] Kapitalismus setzt zudem auf Wissenschaft und Technologie, genauso wie er aus dem Gesundheitssystem Kapital schlägt, einem der profitabelsten Geschäftsfelder der Welt.

»Die Wissenschaft«, der wir zu Gefolgschaft verpflichtet sein sollen, wurde von den Eliten des Finanzsektors und der Politik besetzt und blockiert deshalb die Einsicht, dass »unsere Welt« am Zerbröckeln ist. Die echte Wissenschaft, die auch hinter dem Schleier der Zensur weiterläuft, würde sich niemals die Auferlegung diktatorischer Mandate anmaßen, wie sie immer noch in demokratischen Ländern überall auf der Welt gelten. Der blinde Glaube an die »COVID-Wissenschaft« lässt also den verzweifelten Wunsch erkennen, an der kapitalistischen Macht – einschließlich ihrer autoritären Mutation – festzuhalten. Doch wie die Geschichte des wissenschaftlichen Fortschritts zeigt, ist Wissenschaft im Grunde ein Diskurs, bei dem fehlende Erkenntnisse oder Desiderate im Mittelpunkt stehen. Alle großen wissenschaftlichen Fortschritte beruhen auf einem negativen Prinzip: dem Bewusstsein, dass es ontologisch gesehen an der Wahrheit als Grundlage des Wissens fehlt. Wie Lacan sagte: »Il n’y a de cause que de ce qui cloche« (»Es gibt nur eine Ursache in dem, was nicht funktioniert«).[vi] Dies ist die Wissenschaft, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Während die tragenden Voraussetzungen des Systems (das wertschöpfende Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit) nicht mehr funktionieren, erlaubt es COVID als Ablenkung dem Kapitalismus wieder einmal, jede ernsthafte Auseinandersetzung mit seiner strukturellen Krankheit und seiner laufenden Transformation aufzuschieben. Die Neuroseklinik zeigt uns, wie sehr sich der durchschnittliche Neurotiker einen Herren wünscht, der ihm versichert, dass seine Welt auf einem soliden Fundament ruht. Ein Neurotiker hängt oft so verzweifelt an seiner Machtstruktur, dass er zum Perversen wird, um ihre Funktion zu gewährleisten – wie der Masochist, der seiner Domina begeistert die Peitsche in die Hand drückt. Perversion funktioniert als ein Befehl, ein Machtverhältnis auch noch zu genießen. Die Untertanen unserer Zeit unterwerfen sich der Macht oft bereitwillig in einem verzweifelten Versuch, sie zu festigen. Leider teilen auch diejenigen »progressiven Köpfe« (einschließlich liberaler und radikaler Linker) die konservativen Strukturen der Neurose und Perversion, deren Engagement sich in der Zurschaustellung moralischer Werte [virtue signaling/Anm. d. Übers.] oder Unterstellungen des Verschwörungsdenkens erschöpft.

Und doch ist noch nicht alles verloren. Trotz der unaufhaltsamen Konvergenz von Wissenschaft und Kapitalismus bei der Installation eines geschlossenen Weltbilds, das abweichende Meinungen ausschließt, als Glaubenssystem wird es unserem erfolgreich paranoiden Universum nicht gelingen, seine Struktur zu totalisieren. Paradoxerweise könnte der derzeitige Angriff auf die Menschheit die bisher größte Chance für eine radikale Opposition gegen das heraufziehende Régime der kapitalistischen Akkumulation und seine rücksichtslose Erpressung aufgrund von Notlagen werden.

Verweise

[Anm. d. Übers.: bis auf Fußnote ii wurden alle Zitate direkt aus dem Engl. oder Frz. übersetzt, gerne ersetzen wir sie durch die dt. Standardübersetzung, sobald wir wieder in Bibliotheken dürfen oder ein geneigter Leser uns aushilft]

[i] Ole Bjerg, “Conspiracy Theory: Truth Claim or Language Game?”, Theory, Culture & Society, 2016, pp. 1 – 23 (6).

[ii] Jacques Lacan, Das Seminar, Buch XVII, Die Kehrseite der Psychoanalyse (1969 – 1970), übersetzt von Gerhard Schmitz [1. Fassung, Juli 1997] (1997, unveröffentlichtes Manuskript), p. 191, [Online, verfügbar unter:] https://www.scribd.com/doc/290452336/Jacques-Lacan-Die-Kehrseite-Der-Psychoanalyse-Seminar-17 – 1969-1970-Ubersetzt-Von-Gerhard-Schmitz

[iii] Jacques Lacan, Écrits. The First Complete English Edition, trans. Bruce Fink (New York: W. W. Norton, 2006), p. 742.

[iv] Lacan, 2007, p. 110.

[v] Jacques Lacan, Freud Forever: An Interview with Panorama, trans. Philip Dravers, Hurly Burly 12, 2015, pp. 13 – 21 (18).

[vi] Jacques Lacan, The Seminar of Jacques Lacan, Book 11, The Four Fundamental Concepts of Psychoanalysis, trans. Alan Sheridan (New York: W. W. Norton, 1998), p. 22.

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Erstveröffentlichung  Philosophical Salon der Los Angeles Review of Books,
Beitrag übernommen vom NETZWERK LINKER WIDERSTAND

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Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung
der Redaktion des Magazins DER REVOLUTIONÄR handeln.
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