Wenn eine Lüge zur Wahrheit wird

Die Macht wurde schon immer von Sklavenhaltern, Feudalherrn, Kapitalisten und Imperialisten sowie der Kirche mithilfe von Lügen aufgebaut und gesichert

Eine Lüge kann einen größeren Einfluss auf die Geschichte haben als die Wirklichkeit. Die jeweils herrschende Klasse verfügte schon immer über viele Möglichkeiten, die zur Durchsetzung ihrer Interessen eingesetzt wurden. Sehr oft wurden sie durch Lügen unterstützt oder gar absichtlich als „Auslöser“ benutzt.

Von Heinrich Schreiber – 11. Dezember 2021|

 

Hieronymus 347-420 Übersetzte im Auftrag des Papst Damasus die Bibel ins Lateinische. 

Zum Beispiel, die Bibelfälschung von Hieronymus. Im Auftrag von Papst Damasus (305 – 384) verändert Hieronymus viele Überlieferungen und ältere Schriften. Gebote und Weisungen ihrer Propheten wurden verändert oder standen im Widerspruch zueinander. Durch die Fälschung der Bibel wurde Krieg (Tötung) und Unterdrückung legitimiert. Anders, als in den Urevangelien überliefert, wurde der Verzehr von Fleisch befürwortet. Jesus war erklärter Vegetarier. Die Frauen wurden dem Patriarchat unterworfen (Die Frau schweige in der Gemeinde 1.Kor. 14, 34-359) was in vielen nichtchristlichen Volksgruppen bis dahin gleichberechtigt war, galt jetzt als unchristlich. Auch von Lilith, die erste Frau Adam’s, war nichts mehr zu hören. Sie gilt allerdings seit dem 19. Jahrhundert in der weiblichen Emanzipationsbewegung, als der Ursprung der Frauenrechtsbewegung. Sie ist eine Ikone. Von ursprünglich 12 Evangelien behielt der Vatikan 4 die Hieronymus ein wenig zurecht stutzen musste, die anderen 8 wurden vernichtet. Durch die geänderte (gefakte) Bibel war es legitim dafür zu sorgen, dass Millionen von Menschen dem Mord, der Folter und anderer kriegerischen Vernichtung zum Opfer fielen. Verstoß gegen das Gebot: «Du sollst nicht Töten» spielte keine Rolle mehr.  Aus Angst um sein Leben übersetzte Hieronysmus die unterschiedlichen Texte, wie der Papst es vorgab. – widerspruchslos. Im Endergebnis wurde die Bibel eine völlig andere Schrift. Nach dem Tod des Papstes 384 wurde die Vulgata als Gottes Wort angesehen und in vielen Bereichen sogar von Luther übernommen.  

 

Die größte Lüge aller Zeiten, die «Konstantinische Schenkung»

Die größte Lüge aller Zeiten, Kaiser Konstantin. soll dem Papst Silvester 50% des Römischen Reichs geschenkt haben sowie alle Insignien der Macht

Ein christliches Imperium versuchte der Vatikan zu begründen mithilfe einer Fälschung, der „Konstantinischen Schenkung“ (Urkunde angeblich vom 30. April 317). Noch heute ist der Vatikanstaat in Rom das Wahrzeichen seines eigenen weltlichen Herrschaftsanspruchs. Die Katholische Sekte ist heute die vermögendste Organisation der Welt. Auch, wenn ihre eigenen Vermögenswerte vom Vatikan nicht bekannt gegeben werden, Schätzungen gehen in die Billionen. Und einen Namen macht sich die Katholische Sekte nicht durch Unterstützung der Armen und Hungernden, sondern durch Korruption, Geldwäsche, sexuelle Übergriffe von Bischöfen und Priestern, Sexorgien in Priesterseminaren, Frauenfeindlichkeit, Lagerdenken, Mobbing, Karrierismus, Klerikalismus und vielem mehr.

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Die Corona-Lüge

Mit Corona nutzt die herrschende Kapitalistenklasse einen Virus zur Disziplinierung der werktätigen Klasse. Es wird gelogen, verdreht und Zwietracht gesät. Wenn wir an Arbeit oder Arbeiter denken, dann an die Mühsal und die langen Stunden. Die Welt heute sieht aber anders aus. Ich bin ja noch groß geworden in einer Zeit, wo die Arbeiterschaft in großen Betrieben tätig war und wo die Masse der Arbeiter im Arbeitsprozess der Herstellung von Produkten tätig war. Die Mechanisierung und EDV-gestützter Herstellungsverfahren führten einerseits zu Erhöhung der Produktion bei gleichzeitig weniger Arbeiter. Gleichzeitig ist der Geldhandel und der Handel mit Wertpapieren, Derivaten und Schuldverschreibungen der bedeutendste Markt der Welt. Mehr noch als der Handel mit Produkten, die dem jeweiligen Wertpapier zuzuordnen sind. Mit Ausnahme vielleicht von Öl und Gas. Wir stehen vor einer Inflation, vor Veränderungen der Absatzmärkte, Klimaveränderungen und Umweltvernichtung. Der Kapitalismus befindet sich in der Phase des Imperialismus und wir sehen, die aktuelle Kriegsgefahr steigt ständig. Das führt in den Wahn, in die Barbarei und in den Schrecken. Da ist die Ablenkung durch einen Virus und die damit verbundene Disziplinierung der arbeitenden Bevölkerung für die Bourgeoisie ein effektives Mittel ihre Macht zu erhalten.  

Der Bilderberger-Scholz bekommt von mir zukünftig ein Taschentuch

 

 

 

Bilderberger-Kanzler Scholz  hat schon in Hamburg als Regierender Bürgermeister gezeigt wie mit konservativer Politik ein Richter Gnadenlos (Roland Schill) rechts überholt wird. Scholz mag sich als besonnener Kanzler in seiner Ansprache geben. Aber er und die SPD sind inzwischen schon so weit nach Rechts gerückt, dass seine Vorgängerin, Angela Merkel, schon beinahe links ist.

 

Die Kriegslüge von Tonkin

Mit einer Lüge zum Vietnam Krieg

Am 4. August 1964 – mitten im sog. Kalten Krieg – fuhr der US-Zerstörer Maddox vor der nordvietnamesischen Stadt Haiphong in den Golf von Tonkin – als er angeblich von vietnamesischen Schnellbooten mit Torpedos beschossen wurde. US-Präsident Lyndon B. Johnson reagierte auffällig schnell, schickte umgehend Bomber über Nordvietnam, drei Tage später verabschiedete der Kongress die „Tonkin-Resolution“, faktisch eine Kriegserklärung und ein Blankoscheck.

Längst sind sich Historiker einig, dass der Angriff auf die Maddox ein Bluff war – der Militärgeheimdienst NSA hatte Informationen schlicht gefälscht. „Fabrizierte Geheimdienstberichte“ wurden bekannt gemacht. Tatsächlich war die Kriegsresolution schon Wochen vor dem Zwischenfall vorbereitet worden. „Es gab ein erhebliches politisches Interesse, dass die Tonkin-Resolution durchkam“, denn es wurde ein Grund benötigt, mit dem die Öffentlichkeit belogen werden konnte. 

 

Die Nato log im Kosovo-Krieg

Joschka Fischer sagte JA zu deutschen Soldaten im Kosovo

Am 24. März 1999 wandte sich der deutsche SPD Kanzler Gerhard Schröder in einer Fernsehansprache mit ernstem Gesicht an die Bevölkerung. Es ging um Entscheidendes. Es sollte vertretbar gemacht werden, dass zum ersten Mal seit 1945 wieder deutsche Soldaten in einen Krieg ziehen.

Es ist seit langem kein Geheimnis, dass das, was da vor 20 Jahren passiertet, einer der größten und erfolgreichsten Propaganda-Coups der Nato war. Das KZ im Stadion von Pristina – hat es nie gegeben. Die Operation Hufeisen – hat es nie gegeben. Gezielte ethnische Säuberungen – es gibt keine Belege dafür, ebenso wenig für einen geplanten Genozid. Wieder eine Lüge, die der werktätigen Bevölkerung vorgekaut wird um der Rüstungsindustrie ihren Absatz zu sichern. 

Wofür es eindeutige Beweise gab: dass im deutschen Verteidigungsministerium Bild- und Dokumentenfälscher aktiv waren. Sie münzten Fotografien von in Gefechten getöteten albanischen UÇK-Terroristen zu Abbildungen von unschuldigen albanischen Zivilisten um, die den von den serbischen Einheiten angeblich durchgeführten Massenhinrichtungen zum Opfer gefallen seien. Ebenso wurden die bei Scharmützeln zwischen der UÇK und der jugoslawischen Armee zerstörten Ortschaften als im Auftrag von Milošević ausradierte Dörfer ausgegeben. Gleichzeitig wurde dafür gesorgt, dass die davon abweichenden Informationen von OSZE-Beobachtern intern blieben und nicht an die Öffentlichkeit gelangten. Dabei natürlich die Grünen mit Joschka Fischer.

 

Irak-Krieg: Am Anfang stand die Lüge

Colin Powell zeigt vor den UN am 5. Februar 2003 eine Ampulle, vermeintlich mit Milzbranderregern. Der Irak, sagte er, verfüge wahrscheinlich über solche Massenvernichtungswaffen. Bild: U.S. Government

Dieser Krieg hat Hunderttausende Opfer gekostet, den Mittleren Osten ins Chaos gestürzt – und war auf Lügen gebaut. Es gibt noch ein zweites Bild zum Irak-Krieg, das zum kollektiven Gedächtnis gehört: Das von US-Außenminister Colin Powell bei seiner Rede vor dem Weltsicherheitsrat der UN am 5. Februar 2003. Sechs Wochen vor Kriegsbeginn stimmte Powell 76 Minuten lang die Weltöffentlichkeit auf den Krieg ein. Zentraler Inhalt seiner Rede: Saddam Hussein sei im Besitz von biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen; sein Regime unterstütze den internationalen Terrorismus und strebe den Bau von Atomwaffen an.

„Mobile Chemiewaffenlabore“

Die Präsentation gipfelte in einer von detaillierten Illustrationen unterstützten Behauptung: Um den extrem strengen Kontrollen der UN-Waffeninspekteure zu entgehen, habe der Irak eine Flotte von Lastwagen zu rollenden Chemie- und Biowaffenlaboren umgebaut. Powells Rede ist vor allem aus einem Grund im Gedächtnis geblieben: All diese Behauptungen stellten sich als falsch heraus und waren schlicht und einfach gelogen. 

Und auch der deutsche Imperialismus schlug zu und war am Krieg beteiligt. Zwar hatte Deutschland offiziell den USA im Irak-Krieg die Gefolgschaft verweigert. Der damalige Kanzler Gerhard Schröder hatte dann auch wegen seines „Nein zum Irak-Krieg“ die Bundestagswahlen 2002 gewonnen.

Und doch, hat sich die Bundeswehr massiv am Irak-Krieg beteiligt: „Die Bundeswehr hat zum Beispiel die Awacs bestückt, hat die US-Kasernen bewacht, damit die US-Soldaten freigesetzt werden für den Krieg. Sie hat logistische Hilfe geleistet, das geht von bereitgestellten Socken bis zu Bomben.“

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Diktatur des Kapitalismus

Die Lügen, die uns aufgetischt werden und die Verbrechen der herrschenden Klasse, ließe sich beinahe endlos fortsetzen. Endlos sind auch die Unterstellungen, Verdrehungen und geschickten Formulierungen um eine antikommunistische Grundhaltung zu sähen. Funk und Fernsehen sowie alle Printmedien verstehen unter demokratische Berichterstattung nur, was im Interesse der herrschenden Klasse ist. Der größte Aufwand wird derzeit mit dem Thema Corona-Virus betrieben, bringt aber der Pharmaindustrie gigantische Gewinne. Ganz unbemerkt haben sich auch die Gesetze verschärft. Wer bürgerlichen Regierungen, in egal bei was für einem Thema Glauben schenkt darf nicht vergessen, in welcher Diktatur wir leben. Es ist die Diktatur des Kapitalismus.  Und da hat nicht das arbeitende Volk das Ruder in der Hand.

 

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Über Heinrich Schreiber 126 Artikel
Als inzwischen „Best Ager", ist die berufliche Vita schon etwas umfangreicher. Gelernter Photokaufmann, tätig als Werkzeug- und Kopierschleifer im Einzelakkord, aber auch viele Jahre als selbständig tätiger  Wirtschaftsberater waren Heinrich's beruflichen Herausforderungen. Bereits im Alter von 13 Jahren ist Heinrich mit Polizeigewalt bei einer Demonstration in der Kieler Innenstadt in Berührung gekommen. Hintergrund war der Schahbesuch 1967 in Berlin und die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg durch die Berliner Polizei. Das hat ihn sehr früh politisiert und seine zukünftigen Aktivitäten als Jugendvertreter und in der Gewerkschaftsjugend, in der Roten Garde Kiel/ML und später KPD/ML waren daraufhin logische Konsequenz. Heinrich ist Vater von vier erwachsenen Kindern und begleitet das politische Geschehen mit Berichten und Kommentaren aus marxistisch-leninistischer Sicht.

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