Die Propaganda der Imperialisten im Krieg

Biowaffen und Kriegspropaganda

Imperialisten ist lediglich ihr Ziel wichtig. Die Propaganda wird ausgerichtet auf das Ziel um sich selber eine Rechtfertigung auszustellen. Mit der Wahrheit hat diese Propaganda nichts gemein. 

Von Heinrich Schreiber – 19. April 2022 |

 

PERSPEKTIVE stellt dann auch (am 14. März 2022) folgende Feststellung ins Netz:

“Asow-Regiment” und “Gruppe Wagner” – Faschisten kämpfen auf beiden Seiten

Asow-Anhänger in Kiew

Das ist nur bedingt richtig. Das Asow-Regiment ist eindeutig neofaschistisch. Bei der Gruppe Wagner handelt es sich allerdings um Söldner. Deren Motiv ist einzig und allein der zu verdienende Sold. Für wen sie kämpfen, ist, ähnlich wie bei der Mafia, letztendlich egal. Der Initiator, der Russe Dmitri Utkin, hat diese Gruppe gegründet und agiert als inoffizielle Söldnergruppe Russlands. Insgesamt ist sie öffentlichkeitsscheu und evtl. rechtsextreme Ideologien, werden anders als bei dem ASOW-Regiment, nicht öffentlich gemacht. Aber es ist schon einmal gut, den Vorwurf des Faschismus auch auf der russischen Seite zu platzieren. Zugegebener Maßen ist Dmitri Utkin mit Nazisymbolen tätowiert.  Dies, sowie ein Bekenntnis zu dem Komponisten Richard Wagner macht allerdings noch keine rechtsextreme Organisation aus der Söldnertruppe. 

In Sachen Assow-Regiment sorgte ein offizieller NATO-Tweet zum internationalen Frauentag für Aufmerksamkeit. Dort war eine Soldatin des ukrainischen Militärs zu sehen, die für ihren „Mut” gelobt wurde. Frontal auf ihrer Brust trug sie jedoch einen Anstecker der„schwarzen Sonne”, ein bekanntes Nazi-Symbol. Diese ist auch im Wappen der Asow-Bewegung integriert.

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Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts endete die Rivalität zweier imperialistischer Staaten in einem Krieg. Dem ersten Weltkrieg. Das weltweit dominierende British Commonwealth fühlte sich durch die aufsteigende Macht des Deutschen Kaiserreiches herausgefordert. Heute gibt es viele Darstellungen, wer eigentlich den Krieg verursacht habe. Aber die menschenverachtende Hungerblockade durch die Britten, wurde begründet mit dem angeblichen U-Bootkrieg des deutschen Reiches. Allerdings waren 1914 in Wirklichkeit lediglich drei U-Boote gleichzeitig einsatzbereit. Also mussten weitere Propagandathemen her. Also brutaler und verwerflicher!

Lasset die Kinder zu mir kommen.

Unter der Überschrift „Die Bibel über alles“ Zeigt den deutschen Kaiser hinter einem riesigen Block mit einer Axt, die Hände schwarz vor Blut und um den Holzblock haufenweise abgeschlagene Hände. Die Propaganda der Entente lautete dann auch: „Sie (die Deutschen) hacken den kleinen Jungen die Hände ab, damit Frankreich keine Soldaten mehr haben soll“«. (Arthur Ponsonby, Absichtliche Lügen in Kriegszeiten 1967, Kimbel & Bradford, London, Seite 77-81) 

Kriege setzen mit der Propaganda aller imperialistischen Kriegsparteien schreckliche Hassspiralen in Gang. Der Hass nährt den Hass. Jetzt zu Ostern versuchten viele Friedensaktivisten diesem Kreislauf zu unterbrechen und forderten Frieden für die Ukraine.  Da macht die Erinnerung Mut, dass diese weltweiten Ostermärsche wesentlich zur Beendigung des Vietnamkrieges führte. Der Krieg wurde damals durchaus beendet, aber das Problem besteht weiterhin – im Gegenteil, Presse und Medien werden jetzt ganz gezielt mit informationen versorgt, wie es im Sinne der Kriegspartei opportun ist.  Der Imperialismus erfasst jetzt auch die Staaten, die bisher vermeintlich auf der Seite der Ablehnenden zu finden waren. Da hilft nicht mehr ein Hippie mäßiges Mitsingen und Mitklatschen, gegen Aufrüstung und Wahn: »Give Peace a Chance«

Heute bekommt sogar ein Kriegstreiber und Massenmörder Obama, den Friedensnobelpreis. Die Friedensbewegung ist ein so zartes Pflänzchen, welches die Finanzbourgeoisie, die Imperialisten und letztlich die kapitalistischen Kriegstreiber jederzeit zertreten können. Das tun sie auch, wenn es ihnen zweckmäßig erscheint. Hunderte von Millionen Toten in den Imperialistischen Kriegen und die Millionen von ermordeten Kommunisten sprechen da eine deutliche Sprache, auch wenn Antikommunisten meinen, auch im Sozialismus wurden Menschen getötet (neulich argumentierte ein Antikommunist, dass schließlich Zar Nikolaus II. ermordet wurde). Da fehlen mir als Kommunist dann die Worte. 

Der Sturz der herrschenden Klasse, die für imperialistische Kriege verantwortlich sind, ist der einzige Weg, zum Frieden. Das ist und bleibt eine Klassenfrage.  Die Rivalität unter den Imperialisten berührt uns nur am Rande. Wir werden nicht, wie die Sozialdemokraten 1914, für einen der Beteiligten Partei ergreifen. Im Gegenteil, der Feind steht im eigenen Land und muss dort bekämpft werden. Die Kriegstreiber in unserem Land sind die Waffenindustrie und ihre Vasallen, die bürgerlichen Politiker. Hier zeigt unsere neue Ampel, dass sie für neue Gewinne zugunsten der Waffenindustrie sorgt und die Bezahlung aus Haushaltsmittel sowie späteren Steuererhöhungen sicherstellt. Der Hinweis von fünf Milliarden Euro als Sondervermögen und es kommen noch zwei Milliarden hinzu, ist ein übler Taschenspielertrick. Das Sondervermögen muss irgendwann ja auch aufgefüllt werden, und das sind nun einmal Steuern, die von der arbeitenden Bevölkerung aufgebracht werden müssen. Wer die Äußerungen der Politiker derzeit analysiert merkt deutlich, wie auf dies Vorhaben des bürgerlichen Staates hingewiesen wird. Da hilft auch kein zynischer Hinweis der DGB-Gewerkschaften, dass damit ja Arbeitsplätze verbunden sind. 

Krieg dem imperialistischen Krieg

Dieser Staat muss zertrümmert werden

Der Feind steht im eigenen Land

 

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Über Heinrich Schreiber 126 Artikel
Als inzwischen „Best Ager", ist die berufliche Vita schon etwas umfangreicher. Gelernter Photokaufmann, tätig als Werkzeug- und Kopierschleifer im Einzelakkord, aber auch viele Jahre als selbständig tätiger  Wirtschaftsberater waren Heinrich's beruflichen Herausforderungen. Bereits im Alter von 13 Jahren ist Heinrich mit Polizeigewalt bei einer Demonstration in der Kieler Innenstadt in Berührung gekommen. Hintergrund war der Schahbesuch 1967 in Berlin und die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg durch die Berliner Polizei. Das hat ihn sehr früh politisiert und seine zukünftigen Aktivitäten als Jugendvertreter und in der Gewerkschaftsjugend, in der Roten Garde Kiel/ML und später KPD/ML waren daraufhin logische Konsequenz. Heinrich ist Vater von vier erwachsenen Kindern und begleitet das politische Geschehen mit Berichten und Kommentaren aus marxistisch-leninistischer Sicht.

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