Frankreich im Klassenkampf

1,12 Millionen Franzosen auf de Straße gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalter I Phote YouTube Videoscan

»Streiks in Frankreich. Ein schallendes “Non!” für Macron ▫ Wehren sich die Franzosen so heftig gegen die geplante Pensionsreform, weil sie ein Problem mit der Arbeit haben?«

Vgl. Wiener Zeitung *

Gastbeitrag und Kommentar
von Reinhold Schramm
01. März 2023 |

 
Es wehren sich vor allem die Menschen, die in der produktiven und gesellschaftlichen Wirklichkeit alle materiellen Werte schaffen. Nur sie verfügen nicht, ebenso wenig wie in Österreich und Deutschland, über die Früchte ihrer Arbeit. Mit dieser Erkenntnis war die französische Arbeiterbewegung schon einmal wesentlich weiter als heute; zumal heute keine entsprechende Arbeiterpartei und -organisation mehr existiert.

Auch die heutigen Lohnabhängigen, wie die französischen m/w. Erwerbstätigen, müssen sich von der Illusion auf auskömmliche lebenslange Teilhabe im Kapitalismus verabschieden. Sie müssen selbst die wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Macht noch übernehmen; das gilt so auch für die weltweite Überwindung des Kapitalismus, durch die werktätigen Völker aller Nationen.

 

User @ »EinEchterDemokrat« (?) schreibt:

»Immer mehr Menschen sind es gewohnt, immer mehr Leistungen aus dem Sozialsystem zu beziehen. Und immer weniger Menschen sind bereit, ein solches Sozialsystem zu finanzieren. Wie lange es wohl noch ein Sozialsystem westlicher Prägung geben wird?«

Antwort:
Fragen Sie einmal die Angehörigen der französischen (und deutschen) Bourgeoisie und deren persönlich leistungslosen Erben, ob diese dazu bereit sind, auf ihren Anteil am Privat- und Raubvermögen, aus der Wertschöpfung der Arbeitskraft der Mehrheit der Bevölkerung zu verzichten?

 

Erwiderung von @ vulnerabel auf »EinEchterDemokrat«

»Wie lange es wohl noch ein Sozialsystem westlicher Prägung geben wird? Das System ist gut, nur entzieht sich das Kapital der Verpflichtung, einen Beitrag zu leisten! Es bedarf einer Umkehr in Plänen, wo die Mehrheit gegen das Gemeinwohl hetzt und eine adäquate Aufteilung der Ressourcen verhindert. Milliardenbeträge in die Sozialtöpfe, statt Konzerngewinne auf den Finanzmärkten zu präsentieren?«

 

Hinzugefügt vom »DerRevolutionär«

Es ist und bleibt ein Sozialsystem bürgerlich, kapitalistischer Gesellschaftsordnung. Umkehr von Plänen und damit eine stärkere Beteiligung des “Kapials” mag monitär eine Verbesserung der “Lage” bedeuten. Ein Sozialsystem wird allerding immer ein System der herrschenden Klasse sein. Dieser, gegenwärtig eine särkere Beteiligung abzuringen, ist eine gute Forderung. Eine tatsächliche Ausrichtung auf des Gemeinwohl steht erfolgreich erst im Zusammenhang mit dem Ziel, der Zertrümmerung des bürgerlichen Staates. Das ist Realität.

 

* Streiks in Frankreich – Ein schallendes “Non!” für Macron – Wiener Zeitung Online https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/2179528-Ein-schallendes-Non-fuer-Macron.html

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