ADOLF HITLER UND DIE GEGENWÄRTIGE INFLATION

Diesem System keinen Mann und keinen Groschen‘

Am 20. April 2023 jährte sich der 134. Geburtstag Adolf Hitlers. Wir wissen, dass seinem Bezwinger, der große General Stalin und die Millionen Genossinnen und Genossen um ihn, die Menschheit ihre heutige Existenz verdankt, wenn man faschistische Barbarei, in der an der Entwicklung der Atombombe gebaut wurde, und sozialistischen Humanismus gegeneinander abwägt, was die MLPD nicht dazu anhält, an Stalin-Gedenktagen einen Artikel in ihrer ‘Roten Fahne‘ zu bringen, stattdessen viele viele bunte Smartie-Bilder, so dass sich notwendigerweise die Frage auftut, ob die Mitglieder dieser Partei überhaupt ein menschliches Antlitz tragen und in der unvermeidbar kommenden proletarischen Revolution ein Existenzrecht beanspruchen dürfen.  

 

Von Heinz Ahlreip
20. April 2023

Aber ist diese Partei eine Marginale, nicht so die SPD. Genosse Stalin lehrte uns, dass die NSDAP und die SPD keine Antipoden seien, sondern dass diese Parteien sich ergänzen. Auch heute ist die SPD eine gemäßigte Variante des Faschismus. Auch heute will diese Partei mit dem Haupt Scholz vom antiimperialistischen Krieg gegen die größten Staatsschurken auf dem Erdball, den US-Imperialisten, nichts wissen. Noch blutrünstiger ist der Scholz noch toppende Sozialdemokrat Pistorius, ein echter Kettenhund des Kapitals und Verderber der Arbeiterbewegung, der zu dem Sondervermögen 100 Milliarden Euro von den Steuerzahlern noch 10 Milliarden Euros pro Jahr draufpacken will.

Das sind Summen, die die Steuerzahler nicht sofort merken. Da diese Ausplünderungsprozesse des deutschen Volkes den Keim einer automatischen Progression in sich tragen, kommt das böse Erwachen später. Ein erstes Zeichen ist die Inflation. Diese hat mit dem Ukrainekrieg herzlich wenig zu tun, denn durch den Krieg ist noch keine Ernte in den reichen Getreideanbaugebieten auf der sehr ergiebigen, äußerst fruchtbaren Schwarzerde vernichtet worden. Es ist der Wolfshunger der herrschenden Klasse in Deutschland, die ihren Staat als das nationale Kriegswerkzeug des Kapitals gegen die Arbeit in Anwendung bringt, um durch die rapide Besteuerung des Ertragreichsten ihren Appetit zu befriedigen. Imperialistischer Krieg – das bedeutet explodierender Profit nicht nur, aber hauptsächlich im Waffengeschäft. Und was ist das Ertragreichste? Die Preiserhöhung der notwendigsten Lebensmittel (Vergleiche Karl Marx, Das Kapital, Werke, Band 23, Dietz Verlag Berlin, 1960,784). Nicht zunächst über Steuerhöhung auf Lohnarbeit wird das Sondervermögen gedeckt, sondern durch den steigenden Hunger der Volksmassen. Kapitalismus – das bedeutet Identität von Nationalreichtum und Volksarmut.

Eine Überbesteuerung ist das Prinzip kapitalistischer Staaten, seitdem diese historisch aufgekommen waren. Das fing an im Mutterland des Kapitalismus. 1694 fing die Bank von England an, der englischen Regierung zu 8 % zu verleihen und trieb diese dadurch zur Übersteuerung des eigenen Volkes. “Der öffentliche Kredit wird zum Credo des Kapitals“ (a.a.O). Die anderen kapitalistischen Staaten waren noch nicht so weit, sollten aber nach und nach nachkommen. Die bürgerlichen Regierungen, gleich aus welchen Farben zusammengepanscht, müssen dem “ehernen“ (ehern nur für die kapitalistische Periode in der Menschheitsentwicklung) Gesetzen des Kapitals gehorchen. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass auf uns Zeiten zukommen können, die an die Leningrader Blockade (8. September 1941 bis 27. Januar 1944) erinnert, aber diesmal nicht durch eine deutsche Heeresgruppe Nord und spanisch-faschistischen und finnisch-faschistischen Truppen, sondern durch die eigene kapitalistische Regierung.

Gerade dieser Volksfeind Pistorius sollte sich an die stolzen Worte Bebels erinnern: ‘Diesem System keinen Mann und keinen Groschen‘; statt 110 Milliarden Euro hätte Bebel nicht 5 Cent gegeben (umgerechnet etwa ein Groschen). Null Cent – 110 Milliarden Euro – das ist der Gegensatz zwischen Revolution und Konterrevolution! Das ist der Gegensatz zwischen Volksfreund und Volksfeind! Man muss sich schon absichtlich die Augen mit Hansaplast zukleben, um hier nicht zwischen Volkfeind und Volksfreund, zwischen Revolutionär und Opportunist zu unterscheiden. Die Spaltung des Sozialismus in einen revolutionären und opportunistischen Flügel hat objektive Gründe. Ohne die Opportunisten könnten sich die Kapitalisten gar nicht halten. Das sozialdemokratisch-girondistische Verräterpack ist völlig dreist und hemmungslos geworden und will die Gunst der Zeitenwendestunde im Klima einer künstlich hochgejagten Kriegsangst radikal ausnutzen, am Ende wird das deutsche Volk ins Verderben gestürzt sein. Der Bundeskanzler Olaf Scholz sprach am 27. Februar 2022 im Bundestag großmäulig von einer Zeitenwende. Da hat der Bundeskanzler sein Maul zu voll genommen. Seine SPD agiert so arbeiterfeindlich wie ehedem seit dem 4. August 1914, da ist nach 1914 keine Zeitenwende zu konstatieren. In diese Partei hat sich ein sich ununterbrochen forttreibender faschistisch-militanter Kern eingenistet, der bei einer jähen Wendung der Geschichte exzessiv-triebhaft, wie Brombeeren ausschlagen kann. Die SPD war seit dem ersten Weltkrieg der gemäßigte Flügel des Faschismus, maskiert als Fortschrittspartei, und er ist es auch heute, nach dem zweiten Weltkrieg. Seit dem Ausbruch des Krieges um die Ukraine nimmt die reaktionäre Fratze mehr und mehr Konturen an. Jede seriöse Untersuchung einer politischen Frage hat zugrunde zu legen, dass der Kapitalismus auf indirekter Sklaverei beruht, dass also eine Grauzone existiert, in der sich Volksfeinde als Volksfreunde tummeln können. Dazu gehört auch die MLPD mit ihrer entarteten Lehre von der Denkweise.

Das Wort ‘Zeitenwende‘ aber musste fallen, denn im Koalitionsvertrag stand geschrieben: Die Ampel werde eine abrüstungspolitische Offensive starten und eine restriktive Rüstungsexportpolitik betreiben. Und da sage noch einer, die Gegensätze würden nicht ineinander umschlagen. Es ist der Widerspruch bürgerlicher Politik schlechthin zwischen Gaukelrede und volksfeindlichem Handeln, Volksbetrug immer und überall ohne Ende. Dem kann nur die bewaffnete Einheit der Arbeiterklasse und der armen Bauern ein Ende machen.

PROLETARIER ALLER LÄNDER VEREINIGT EUCH!

 

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Über Gastartikel 196 Artikel
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1 Kommentar

  1. Der Opportunist Karl Liebknecht.

    Am 25. Juli 1914 erhob die SPD, im Einklang mit früheren Parteitagsbeschlüssen, »flammenden Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer«.
    Aber als dann der Krieg da war, galt nichts mehr von alledem: Mit 96 gegen 14 Stimmen beschloss die SPD-Reichstagsfraktion, die Kriegskredite zu bewilligen; und die vierzehn Dissidenten beugten sich ausnahmslos der Mehrheit (unter ihnen auch Karl Liebknecht).

    Der Kaiser gab die berühmte Antwort: »Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.«

    PS: Heute muss die SPD nicht mehr ihren Frieden mit dem Kaiserreich und der Monopolbourgeoisie machen, sie befeuert relativ eigenständig, zusammen mit den kapital-faschistischen Olivgrünen, die Rüstungs- und Kriegsindustrie.

    Lese-Empfehlung: Der Verrat 1918/1919 – als Deutschland wurde, wie es ist.

    21.04.2023, Reinhold Schramm

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