Baerbock warnt China – Drohnen für Russland wären „neue Dimension“

Annalena Baerbock während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi, der allerdings der Pressekonferenz fern blieb | Photo: Videoscan YouTube

EIL- + SCHNELLMELDUNG – 02. Dezember 2024  |

Die Bourgeoisie scheint nicht ursächlich als sterbende Klasse unterzugehen, sondern an der Beschränktheit (mancher mag das als Blödheit bezeichnen)  ihrer eigenen Politiker.

Die Außenministerin fühlt sich berufen, wieder einmal dem Land der Mitte zu drohen. Sie hat China erneut davor gewarnt, Russland in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine militärisch zu unterstützen. Dies hätte Konsequenzen, sagte Baerbock am Montag in Peking mit Blick auf Berichte, wonach China den russischen Streitkräften Kampfdrohnen zur Verfügung stellt. „Wir haben deutlich gemacht, das wäre eine neue Dimension“, sagte Baerbock nach einem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi. Zu den deutsch-chinesischen Beziehungen sagte Baerbock, man habe gemeinsame Interessen. Diese könnten aber nur vertreten werden, wenn sich alle an die Regeln hielten.

Zugleich betonte Baerbock, Russlands Präsident Wladimir Putin ziehe mit der Beteiligung nordkoreanischer Soldaten Südostasien in den Krieg gegen die Ukraine hinein. Dies könne nicht im Interesse Chinas sein. Die Sicherheit Europas und die des asiatischen Raumes seien unteilbar miteinander verbunden. Deshalb müsse man miteinander sprechen, auch wenn man mitunter anderer Meinung sei. Nach Baerbocks Angaben dauerte ihr Gespräch mit Wang rund drei Stunden. Sie sei dankbar und wisse es sehr zu schätzen, dass sich der chinesische Außenminister derart viel Zeit für sie genommen habe. Die anschließende Pressekonferenz bestritt Baerbock allerdings alleine.

 

Kommentar von Der Revolutionär:

Sie fordert auf einmal: „miteinander zu Sprechen?“
Das sieht aus wie der letzte Hilferuf einer untergehenden Kriegspartei.
…noch Fragen?

 

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Information wurde entnommen:
Welt.de v. 02.12.24
Photos: Scan YouTube
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Über Heinrich Schreiber 272 Artikel
Heinrich Schreiber hat ein Leben gelebt, das kaum unterschiedlicher hätte sein können: gelernter Photokaufmann, Werkzeug- und Kopierschleifer im Akkord, selbstständiger Wirtschaftsberater. Diese Stationen haben seinen Blick auf Arbeit, Kapital und gesellschaftliche Widersprüche geprägt wie kaum etwas anderes. Den entscheidenden politischen Anstoß gab das Jahr 1967, als die Erschießung Benno Ohnesorgs durch die Polizei eine ganze Generation aufweckte. Für Heinrich war es der Beginn eines jahrzehntelangen Engagements in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später in der KPD/ML. Heute, als Vater von vier Kindern und erfahrener Beobachter politischer Entwicklungen, schreibt und publiziert er weiter.

1 Kommentar

  1. Die dümmste Außenministerin der Welt, Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), zertrümmert weiterhin diplomatisches Porzellan. In China kam es deswegen nun zu einem riesigen Eklat. Nach ihrer harschen Kritik an der chinesischen Führung und besserwisserischen Vorträgen darüber, wie sich China gegenüber Russland verhalten sollte, wurde Baerbock mitsamt den mitgereisten deutschen Journalisten hinausgeworfen. Die chinesische Regierung sagte außerdem eine geplante gemeinsame Pressekonferenz ab. via @anonymousnews_org (https://t.me/anonymousnews_org)

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