Geheime NATO-Ziele und das Schweigen der Komplizen

Die niederländische Regierung hat auf parlamentarische Nachfrage erklärt, dass es neben bekanntgegebenen „Resilienz“-Vereinbarungen der NATO auch geheime, verpflichtende Ziele des Militärbündnisses gibt | Photo: Videoscan YouTube

Auch Bundesregierung bestätigt transatlantische Unterordnung – Parlament und Opposition üben sich in Schweigsamkeit

Ein Bündnis im Schatten

Mit einer nichtssagenden, aber entlarvenden Antwort auf eine Presseanfrage hat das Bundesinnenministerium die Existenz geheimer NATO-Vorgaben bestätigt. Deutschland ist nicht nur durch offene Militärbündnisse, sondern auch durch geheime Zielvorgaben Teil einer imperialistischen Kommandostruktur. Diese sogenannten „Resilienz-Ziele“ – anonyme Formulierungen über „Krisenfestigkeit“ und „Desinformationsbekämpfung“ – entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als Strategien zur Unterwerfung der Bevölkerung unter eine repressiv durchorganisierte Kriegsordnung.

 

Von Heinrich Schreiber
10. Juli 2025 | 

 

Der Imperialismus organisiert sich – auch im Inneren

Wie Enver Hoxha warnte:

„Je mehr Fortschritte die Sache der Revolution machte, desto mehr Aufmerksamkeit verwandte der Imperialismus auf den Einsatz des Revisionismus als bevorzugte Waffe gegen die siegreiche Ideologie des Proletariats.“

Die geheimen Resilienzziele sind keine Abwehrstrategie – sie sind Bestandteil einer imperialistischen Offensive gegen die werktätigen Massen im Innern. Wer in diesem Rahmen von „Schutz“ spricht, meint in Wahrheit Kontrolle, Disziplinierung und ideologische Gleichschaltung.

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Omertà im Parlament

Während selbst die niederländische Regierung zähneknirschend die Existenz solcher geheimen Verpflichtungen einräumt, schweigt die BRD-Regierung – und mit ihr der gesamte Bundestag. Keine Antwort von den Oppositionsparteien. Keine öffentliche Debatte. Keine parlamentarische Kontrolle. Dieses Schweigen erinnert fatal an das Gesetz der Mafia: „Omertà“ – wer schweigt, lebt länger. Doch auch das Schweigen ist eine Form der Mitschuld.

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Revisionismus als ideologisches Werkzeug des Imperialismus

Dass die sogenannte parlamentarische „Linke“ genauso schweigt wie die anderen Fraktionen, ist kein Zufall. Wie bereits in den 1960er Jahren analysiert wurde:

„Die SED-Führung entfernte sich Schritt für Schritt von den Prinzipien des Marxismus-Leninismus und vom eigenen Proletariat. Es führte die DDR letztlich in eine schwere ideologische, wirtschaftliche und moralische Krise.“
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uelle: „Kampf den modernen Revisionisten“, Abschnitt: Die Folgen des modernen Revisionismus (Siehe Revolutionaer.de vom 10 Mai 2025)

Heute zeigt sich diese Entkernung offen: Revisionistische Parteien, die sich als „links“ verkaufen, erfüllen die Funktion der Stabilisierung der bürgerlichen Ordnung. Sie protestieren nicht, sie klären nicht auf – sie schweigen mit.

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Dem Imperialismus muss der revolutionäre Zahn gezogen werden

Die Enthüllung über die geheimen NATO-Ziele zeigt, wie weit die Kontrolle der imperialistischen Zentren bereits reicht. Enver Hoxha beschrieb diese Strategie treffend:

„Nichts kann der auf die Unterdrückung der Revolution, auf die Untergrabung der Befreiungskämpfe und auf die Weltherrschaft abzielenden Strategie des Imperialismus dienlicher sein als die kapitulantenhaften und kollaborationistischen, pazifistischen, revisionistischen Strömungen.“
Quelle: „Eurokommunismus ist Antikommunismus“ von Enver Hoxha, frühes Kapitel über den Verrat der eurokommunistischen Parteien und deren Rolle in der imperialistischen Strategie

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Die marxistisch-leninistische Antwort

Gegen diese Strategie hilft keine Petition, keine Fragestunde im Bundestag und schon gar keine Hoffnung auf eine parlamentarische „Opposition“. Die revolutionäre Antwort lautet:

  • Raus aus der NATO!

  • Nieder mit der imperialistischen Kriegsstrategie!

  • Kampf dem bürgerlichen Staat und seinen revisionistischen Mitverwaltern!

  • Für eine Diktatur des Proletariats – unter der roten Fahne des Marxismus-Leninismus!

Der Imperialismus organisiert sich – organisieren wir den Widerstand!


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Über Heinrich Schreiber 270 Artikel
Heinrich Schreiber hat ein Leben gelebt, das kaum unterschiedlicher hätte sein können: gelernter Photokaufmann, Werkzeug- und Kopierschleifer im Akkord, selbstständiger Wirtschaftsberater. Diese Stationen haben seinen Blick auf Arbeit, Kapital und gesellschaftliche Widersprüche geprägt wie kaum etwas anderes. Den entscheidenden politischen Anstoß gab das Jahr 1967, als die Erschießung Benno Ohnesorgs durch die Polizei eine ganze Generation aufweckte. Für Heinrich war es der Beginn eines jahrzehntelangen Engagements in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später in der KPD/ML. Heute, als Vater von vier Kindern und erfahrener Beobachter politischer Entwicklungen, schreibt und publiziert er weiter.

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