Vonovia prüft offenbar 19-Milliarden-Euro-Gebot für Deutsche Wohnen

Ein Megadeal in der Immobilienbranche: Vonovia verhandelt Insidern zufolge mit dem Rivalen Deutsche Wohnen über eine Milliarden-Übernahme.

Seit gut sechs Jahren verfolge ich das „Hin und Her“ zwischen Vonovia und Deutsche Wohnen. Für Novonia ist die Deutsche Wohnen offensichtlich ein Leckerbissen, den man gerne für sich bilanzieren möchte. Für die Aktionäre würde das auch eine Kapitalisierung der „Stillen Reserven“ bedeuten, der sich bisher nur im Wert ihrer Aktien zeigte. Mit Wohnungen lassen sich ausgezeichnet Geschäfte machen.

Nun geht es hier nicht ausschließlich nur um Wohnraum, beide Unternehmen verfügen zusammen über gut 500.000 Wohnungen, sondern auch um Immobilien verschiedenster Art. Dennoch, lebenswerter Wohnraum ist für Kommunisten ein Menschenrecht und kein Spielball kapitalistischer Großkonzerne. Das Grundgesetz, das von den Querfront-Protagonisten in so lauter Form eingefordert wird, lässt aber diesen „Spielball“ als demokratisches Element zu. Damit ist die Forderung vom Grundsatz her reaktionär.

Das ist einer der Gründe, warum ich das Grundgesetz ablehne. Es (das GG)  ist nichts anderes, als ein Katechismus des Finanzkapitals, der Großkonzerne, sprich der Bourgeoisie. Ich kann gar nicht oft genug betonen, dass nur der Sturz dieses Systems, eine menschenwürdige Gesellschaft erst ermöglicht. Bürgerliche Gesetzte würden nur die Ausbeutung auf breiter Ebene weiterhin ermöglichen. Also was sollte das bringen?

Protest gegen Verdrängung und Mieterhöhung | Photo: VideoScan YouTube

Die Basis und Sympathisanten der Parteien die Linke, der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) und der Marxistisch-Leninistischen-Partei-Deutschland (MLPD) sind aufgerufen, sich dem Widerstand gegen den Kapitalismus, anzuschließen. Ziel für alle Kommunisten muss es sein, den Kapitalismus zu stürzen und nicht, ihn zu modernisieren. Von der Führung dieser vier Parteien wird man das nicht erwarten können. Ziel für alle Kommunisten ist die Revolution und die Errichtung einer proletarischen Demokratie. Lasst uns gemeinsam kämpfen.

In diesem Sinne

Hoch die Faust und mutig vorwärts

Euer 
Heinrich Schreiber

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Über Heinrich Schreiber 270 Artikel
Heinrich Schreiber hat ein Leben gelebt, das kaum unterschiedlicher hätte sein können: gelernter Photokaufmann, Werkzeug- und Kopierschleifer im Akkord, selbstständiger Wirtschaftsberater. Diese Stationen haben seinen Blick auf Arbeit, Kapital und gesellschaftliche Widersprüche geprägt wie kaum etwas anderes. Den entscheidenden politischen Anstoß gab das Jahr 1967, als die Erschießung Benno Ohnesorgs durch die Polizei eine ganze Generation aufweckte. Für Heinrich war es der Beginn eines jahrzehntelangen Engagements in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später in der KPD/ML. Heute, als Vater von vier Kindern und erfahrener Beobachter politischer Entwicklungen, schreibt und publiziert er weiter.