2. Teil | Das ist erst ein laues Lüftchen!

Foto: Andreas Pretali / Sea Shepherd

Der Fischbestand unserer Meere ist in Gefahr. Alleine aus ökologischen Gründen sind die Meere ein wichtiges Regulativ für unser Klima. Ein Ozean ohne Fischbestand ist ein totes Meer.

Von Heinrich Schreiber – 11. August 2021 |

Japan nutzt ein Schlupfloch in den Regeln der Internationalen Walfangkommission (IWC). Es wurde nämlich festgelegt, dass Wale nur zu reinen Forschungszwecken gejagt werden dürfen. Dabei war an einzelne Tiere gedacht worden. Niemand hatte geahnt, dass ein Land wie Japan darin die Erlaubnis sieht, weit über 1.000 Wale pro Jahr am Südpol und 380 im Nordwestpazifik zu töten.

Die Flagge von Sea Shepherd bedeutet:
Der gekreuzte Hirtenstab und Neptuns Dreizack symbolisieren das Verteidigen, Schützen und Erhalten der Meereslebewesen und unsere Entschlossenheit für ihre Unversehrtheit zu kämpfen. Der Totenkopf repräsentiert den Tod, den die Menschheit den Ozeanen bringt. Yin und Yang – Wal und Delfin – hingegen symbolisieren unser Ziel, das marine Ökosystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Sea Shepherd ist alles Andere, als eine revolutionäre Umweltorganisation der arbeitenden Weltbevölkerung. Dennoch wollen wir in dieser Artikelserie auf ihr Engagement zur Rettung von Walen und Delphinen (auch Delphine gehören zur Spezie der Wale) hinweisen. Dabei mag es einigen stören, dass im YouTube-Video ständig ein Vergleich mit radikalen Aktivisten angesprochen wird. Nur wir haben keinen besseren deutschsprachigen Beitrag gefunden. Wer sich den Film ansieht, wird die Dinge sicherlich richtig einschätzen.
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Als Kommunisten werden wir natürlich immer darauf hinweisen, dass ein wirklicher Schutz der Meere erst dann effektiv möglich ist, wenn die Macht der Bourgeoisie gebrochen und gestürzt ist. Beobachten, Meldung erstatten und Einflussnahme auf einzelne Regierungen ist eines der vielen Mittel, für mehr Umwelt-, Natur- und Lebensschutz zu kämpfen.  Allerdings die Ursachen bleiben dann weiterhin existent. Daher verbinden wir den Kampf für mehr Umweltschutz auch immer mit dem Kampf für den Sturz des Kapitalismus. Das allerdings tun wir nicht aus einem Selbstzweck heraus, sondern weil das Wesen dieses Systems der Kampf um Macht und Profit über dem Gebot des Schutzes unserer Umwelt steht. Der Kapitalismus schreit nach Weltherrschaft und nicht nach sauberen Flüssen und Meeren.

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Über Heinrich Schreiber 270 Artikel
Heinrich Schreiber hat ein Leben gelebt, das kaum unterschiedlicher hätte sein können: gelernter Photokaufmann, Werkzeug- und Kopierschleifer im Akkord, selbstständiger Wirtschaftsberater. Diese Stationen haben seinen Blick auf Arbeit, Kapital und gesellschaftliche Widersprüche geprägt wie kaum etwas anderes. Den entscheidenden politischen Anstoß gab das Jahr 1967, als die Erschießung Benno Ohnesorgs durch die Polizei eine ganze Generation aufweckte. Für Heinrich war es der Beginn eines jahrzehntelangen Engagements in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später in der KPD/ML. Heute, als Vater von vier Kindern und erfahrener Beobachter politischer Entwicklungen, schreibt und publiziert er weiter.

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