Früher Streikbrecher – heute Tränengas und Wasserwerfer

Polizei räumt den Platz vor der Einfahrt zum Hafen mit Wasserwerfer und Tränengas | Photo YouTube

Der Hafen von Triest erstickt in einem Meer von Tränengas während die Polizei versucht die Blockade zu räumen.

 

Von Heinrich Schreiber – 18. Oktober 2021 |

 

Die Räumung aus der Perspektive der Streikenden und Demonstrierenden

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„Im Namen des Gesetzes: Zerstreut euch!“ – die Worte eines Beamten mit Schärpe und ausgestrecktem rechten Arm. Was auf die Demonstranten zunächst wie Satire wirkte, stellte sich tatsächlich als weisungsbefugter Ordnungshüter heraus. Nach seiner theatralischen Drohung gab er die Weisung, mit Wasserwerfern die Hafenblockade gewaltsam zu räumen.

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Für die „Linken“, die es immer noch nicht checken: die Faschos sind die in blau und in Anzügen mit Trikolore, nicht die Kollegen in gelben Westen!

Aus Solidarität werden in Genua die Fähren blockiert. Die LKW’s stauen sich dort.

 

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Über Heinrich Schreiber 105 Artikel
Als inzwischen „Best Ager", ist die berufliche Vita schon etwas umfangreicher. Gelernter Photokaufmann, tätig als Werkzeug- und Kopierschleifer im Einzelakkord, aber auch viele Jahre als selbständig tätiger  Wirtschaftsberater waren Heinrich's beruflichen Herausforderungen. Bereits im Alter von 13 Jahren ist Heinrich mit Polizeigewalt bei einer Demonstration in der Kieler Innenstadt in Berührung gekommen. Hintergrund war der Schahbesuch 1967 in Berlin und die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg durch die Berliner Polizei. Das hat ihn sehr früh politisiert und seine zukünftigen Aktivitäten als Jugendvertreter und in der Gewerkschaftsjugend, in der Roten Garde Kiel/ML und später KPD/ML waren daraufhin logische Konsequenz. Heinrich ist Vater von vier erwachsenen Kindern und begleitet das politische Geschehen mit Berichten und Kommentaren aus marxistisch-leninistischer Sicht.