Impfpflicht und Bundestagswahl: Nein zur Gesundheitsdiktatur!

Der geballte Propagandaapparat der BRD hat monatelang die Stimmung angeheizt und vorher undenkbar geglaubte Meinungen salonfähig gemacht. Ein größerer Teil der Bevölkerung befürwortet nun Benachteiligungen von Ungeimpften, wenn man den Umfragen glauben darf. In dieser vergifteten Stimmung, in der das Volk tief gespalten ist, halten es die höchsten Politiker des Landes für sicher eine Impfpflicht einzuführen, die sie zuvor noch dutzende Male verlogen abgelehnt haben. Offensichtlich ist dies eine global geführte Kampagne.
.
Rote Corona-Rebellen – 08. August 2021 |
Als nichts anderes kann man nämlich die derzeit diskutierten Vorschläge bezeichnen: Es wird diskutiert die 3G-Regel für Einkäufe einzuführen. Ungeimpfte müssten dann zur Befriedigung ihrer elementarsten Lebensbedürfnisse einen Antigen-Schnelltest in der Apotheke ablegen [1]. Von dem Anführen wissenschaftlicher Studien hat man sich sowieso längst verabschiedet. Den Blankoscheck erteilt man sich selbst durch Proklamation von zukünftigen Gefährdungen. Dies allein wäre schon eine irre und nicht zu rechtfertigende Einschränkung, die offensichtlich gegen die Verfassung verstößt. Es ist den Herrschenden aber noch zu wenig. Die Tests sollen auch kostenpflichtig werden (20-30€) und Gültigkeitsdauer soll auf wenige Stunden beschränkt werden [2]. Damit wird Arbeitslosen, prekär beschäftigten und Werktätigen in Vollzeit, die sich gegen eine Impfung entschieden haben, das Leben und Überleben schlicht unmöglich gemacht. Wer sich nicht fügt, soll verrecken. Das ist eine Impfpflicht. Punkt! Die Regierung hat nachweislich dreist gelogen. Davon unabhängig zwingen viele Bosse ihre Arbeiter und Angestellten längst gesetzwidrig zur Impfung. Wer eine Familie zu ernähren hat, für den gibt es in dieser Frage schon längst keine Freiwilligkeit mehr..
.
Die Vorstöße dürften mit den bevorstehenden Bundestagswahlen im Zusammenhang stehen. Die Spaltung des Volks entlang willkürlicher Linien kommt den Herrschenden gelegen. Sie fürchten sich vor Demonstrationen, vor Widerstand auch für die Zeit nach der Wahl, in der uns die Rechnung für ihre katastrophale Krisenpolitik präsentiert werden wird. Wir sollen entweder aus Angst vor dem Virus erstarren und in unseren Küchen hocken oder uns ohnmächtig fühlen. Die brutale Polizeigewalt soll uns einschüchtern. Wir sollen unseren ungeimpften Nachbarn hassen, der den Herrschenden aus gutem Grund einfach kein Wort glaubt. Der ungeimpfte Nachbar soll den Geimpften hassen, dafür dass angeblich er ihm das Leben zur Hölle macht. Auch jede politische Betätigung wird mit den angedachten Maßnahmen illegalisiert. Großveranstaltungen wie Demos nur noch für Geimpfte, Genesene oder Getestete – wenn überhaupt. Übernachtungen in anderen Städten zwecks Teilnahme an politischen Veranstaltungen: ganz verboten (2G-Regel). Diskussionen in der Küche bei Freunden: bitte nur mit gültigem Antigen-Schnelltest. Freilich kann dies nicht alles in der Praxis auch kontrolliert werden, aber es verunsichert und macht jeden Bürger angreifbar.
.
Der Chef des Bundeskanzleramts (und damit Regierungsmitglied) Helge Braun begründet die Einschränkungen mit Arbeitsausfällen und der Belastung des Gesundheitssystems, die angeblich von Ungeimpften verursacht würden [3]. Dies sind zutiefst neoliberale Gedankengänge, in denen die individuelle Verwertbarkeit für das Kapital über Freiheit und Unfreiheit entscheidet. Müssen wir demnächst auch die Frau sanktionieren, die sich persönlich gegen Kinder entschieden hat, und damit vorgeblich die „demografische Krise“ befeuert? Was ist mit dem Skifahrer, der sich ein Bein bricht? Sollte ihm die Krankenkasse noch die OP bezahlen? Wer im Alter Probleme mit den Blutgefäßen bekommt, bei dem müssen wir aber mal ganz genau nachschauen wie er sich die letzten Jahrzehnte ernährt hat. Aus Solidarität versteht sich. Halt! Hier werden unter dem Deckmäntelchen „Solidarität“ die Grundlagen eines solidarischen Gemeinwesens – das ohnehin nur äußerst rudimentär in der Bundesrepublik existierte – als solches angegriffen! Des weiteren werden mit Einführung von Gesundheitspässen gefährliche Präzedenzfälle geschaffen. Die Souveränität über unsere intimsten Daten wird aufgegeben. Eine digitalisierte Kontrolle soll alle Lebensbereiche erfassen. Kontrolliert werden unsere Geräte von den mächtigsten Konzernen der Welt.
.
Aus diesem Grund müssen alle, auch die Befürworter der Corona-Impfkampagne und rabiater Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, gegen diese gefährlichen Entwicklungen aufstehen! Eine Impfpflicht und Gesundheitspässe sind nicht in ihrem Interesse. Eine solche Gesellschaft – eine Gesundheitsdiktatur – kann niemand ernsthaft wollen. Wir sind nicht eure Sklaven!
.
Kämpfen wir gemeinsam gegen Staat und Kapital, gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unserem Rücken!
Lehnen wir jegliche Ausgrenzung aufgrund medizinischer Faktoren (z.B. Impfstatus) bei unseren Veranstaltungen kategorisch ab!
.
Keine Stimme den Befürwortern einer Gesundheitsdiktatur!
Keine Stimme der AfD!
.
.
.

.

Erstveröffentlichung am 08.08.2020 auf Facebook
Bilder und Bildtexte wurden vom Magazin DER REVOLUTIONÄR hinzugefügt
________________________

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung
der Redaktion des Magazins DER REVOLUTIONÄR handeln.
________________________

.

Der Der Revolutionär ist ursprünglich als Der-Heinrich-Schreiber-Blog ins Leben gerufen worden, um über aktuelle Themen aus marxistisch-leninistischer Sicht zu berichten bzw. diese zu kommentieren.

Leider ist die bestehende Sichtweise über den Weg zum Sozialismus vielfach verfälscht, gelegentlich auch revisionistisch unterwandert und hat mit einer kommunistischen Ideologie wenig, gelegentlich auch gar nichts mehr zu tun.

Daher stellt dieses OnlineMagazin kommunistische Weltanschauung zur Diskussion. Viele Autoren, auch die Redaktion, befinden sich heute, durch unsere Altersstufe bedingt, im Ruhestand. Wir alle möchten aber unsere Erfahrungen als frühere „Parteikader“ weitergeben. Diese haben wir in der marxistisch-leninistischen Parteiarbeit und politischen Auseinandersetzung der 1970er und 80er Jahre gesammelt. Meinungsartikel und Gastbeiträge – auch wenn sie gelegentlich von der Meinung der Redaktion abweichen –  sorgen für ein breites Meinungs- und Informationsspektrum.

.

Ihr könnt dies Magazin unterstützen, indem ihr:

  • Freunden, Bekannten, Kollegen und Gleichgesinnten
    von diesem OnlineMagazin DER REVOLUTIONÄR erzählt;
  • Einen Link zu diesem Magazin an sie versendet;
  • Die jeweiligen Beiträge teilt oder mit einem Like verseht; 
  • Eine Empfehlung in den sozialen Medien postet;
  • Die Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit durch Artikel,
    Leserbriefe, Videoberichte und Kritiken unterstützt,
    gerne auch als Gastartikel oder Volkskorrespondent;
  • Unsere Seite bei Facebook mit einem Like  verseht;
    (
    https://www.facebook.com/DerRevolutionaer);
  • Folgt dem Magazin bei Twitter ( https://twitter.com/HSintern ).

.

Über Gastartikel 45 Artikel
Gastbeiträge geben nicht grundsätzlich die Ansicht des OnlineMagazins wieder. Die Voraussetzung für Gastbeiträge sind, sie dürfen nicht über rassistische, faschistische oder antikommunistische Inhalte verfügen. Für die Inhalte des Gastbeitrages ist der Autor selber verantwortlich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*