Wochenrückblick 32. und 33. Kalenderwoche 2021

Wochenrückblick vom 30. August bis 12. September 2021

Lasst uns einige Vorgänge kommentieren, die uns in der
32. + 33. Kalenderwoche
aufgefallen sind

(Kommentare bitte unten eintragen!)

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9. August | Solidarität! Der Flüchtlingsaktivist
Alassa Mfouapon soll erneut abgeschoben werden!

Als „offensichtlich unbegründet“ hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Alassa Mfouapons Asylantrag abgeschmettert. Das BAMF gibt ihm gerade mal eine Woche Zeit, um das Land zu verlassen. Anderenfalls werde er nach Kamerun abgeschoben.
»Arbeit Zukunft« berichtete
»Rote Hilfe« berichtete«

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10. August | Vollständige Aufklärung
des Mordes an Tomás Martinez Pinacho!

Am 4. August 2021 fand vor der mexikanischen Botschaft in Berlin eine Protestveranstaltung statt, bei der die vollständige Aufklärung des Mordes an Tomás Martinez Pinacho gefordert wurde.
»Arbeit Zukunft« berichtete
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11. August | Das ist erst ein laues Lüftchen! Teil 1
Der jetzige Aktionismus zum Thema Lockdown wird gegenüber dem, was wir zu erwarten haben, in Sachen Klimaveränderung nur ein „laues Lüftchen“ sein. Eine der Ursachen wird sein, dass in weniger als 30 Jahren (2048) in den Weltmeeren keine Fischbestände mehr existent sein werden.
»Der Revolutionär« berichtete
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12. August | Das ist erst ein laues Lüftchen! Teil 2
Der Fischbestand unserer Meere ist in Gefahr. Alleine aus ökologischen Gründen sind die Meere ein wichtiges Regulativ für unser Klima. Ein Ozean ohne Fischbestand ist ein totes Meer.
»Der Revolutionär« berichtete
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12. August | Mietkonzern »Deutsche Wohnen«
profitiert von gekipptem Mietendeckel
und macht höhere Profite

Im März diesen Jahres entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der im Januar 2020 beschlossene Mietendeckel in Berlin nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Nun konnte der Immobilienkonzern erneut steigende Profite verzeichnen, was auch auf das gekippte Gesetz zurückzuführen ist.
»RoterMorgen« berichtete

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12. August | Solidarität mit den streikenden
GDL-Kollegen/innen!

Die in der GDL organisierten Lokführer/innen haben am Montag die Arbeit niedergelegt, um ihren berechtigten Forderungen, nach Anpassung der Gehälter, an den schon sehr gemäßigten Tarifvertrag für ihre Kollegenden im öffentlichen Dienst Nachdruck zu verleiten.
»RoterMorgen« berichtete

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12. August | Die Schaeffler-Dynastie

Maria-Elisabeth Schaeffler, Mitglied im Aufsichtsrat, und Georg F. W. Schaeffler, Mitglied im Aufsichtsrat, sitzen am 25.04.2014 bei der Hauptversammlung der Continental AG im Congress Centrum (HCC) in Hannover (Niedersachsen). Foto: Julian Stratensch

Ihre Anführer scheuen oft das Licht der Öffentlichkeit, doch sie besitzen immense Macht. Konten gefüllt mit Milliarden aus Geschäften, die in aller Herren Länder verrichtet werden; tausende Untergebene, die auf Gedeih und Verderb dem Richterspruch der Männer und Frauen an der Spitze ausgeliefert sind; sie blicken oft auf eine mehr als hundertjährige Geschichte krimineller Machenschaften zurück, sind für Millionen Tote mitverantwortlich: Deutsche Kapitalisten-Clans. Dieser Teil dreht sich um das Schaeffler-Imperium.
»RoterMorgen« berichtete
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13. August | 3. Teil des Berichtes des Weltklimarates geleakt:
Die Reichen zerstören die Lebensgrundlagen!

Im spanischen Onlinemagazin CTXT wurde nun der 3.Teil des Berichtes des Weltklimarates IPCC geleakt, der erst 2022 erscheinen soll. Einige beteiligte Wissenschaftler haben dies gemacht, weil sie befürchteten, dass Regierungen diesen Teil verändern und damit die Verursacher der Klimakatastrophe aus der Schusslinie nehmen würden. Die Regierungen haben nämlich das Recht, den Bericht der Wissenschaftler zu ändern.
»Arbeit Zukunft« berichtete

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13. August | 6. Bericht des Weltklimarates:
Noch können wir etwas retten!

Der 6. Bericht des Weltklimarates IPCC (Hier der Bericht: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/) warnt, dass das Ziel, die Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius zu halten, kaum noch erreichbar ist. Zu schaffen wäre das nur noch mit einer radikalen Kehrtwende. Und selbst dann wird es zu dramatischen Veränderungen der Lebensbedingungen kommen.
»Arbeit Zukunft« berichtete

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13. August | GDL-Streiks vorerst unterbrochen –
Solidarität mit den streikenden Eisenbahner/innen!

Die erste Streikwelle der GDL-Kolleginnen und -Kollegen ist erfolgreich gelaufen. Streikende sind eine Macht, das war in den letzten beiden Tagen zu sehen! Sofort war der Streik Top-Thema.
»Arbeit Zukunft« berichtete
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14. August | Das ist erst ein laues Lüftchen! Teil 3

In den nächsten Jahrzehnten stehen wir Bedrohungen gegenüber, die nicht natürlich, sondern weitgehend hausgemacht sind, die Folge unserer eigenen Dummheit und Kurzsichtigkeit. Ist das wirklich so? Oder sind da differenzierte Betrachtungen sinnvoll?
»Der Revolutionär« berichtete
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16. August |
Ermordet oder als Arbeitssklave verschleppt

Vor 80 Jahren, am 22. Juni 1941, überfielen rund 5 Millionen Soldaten der Nazi-Wehrmacht trotz eines Nichtangriffsvertrags die Sowjetunion. Bereits in den ersten Monaten töteten die Nazi-Truppen Millionen sowjetischer Soldaten und Zivilisten oder verschleppten sie als Arbeitssklaven. Insgesamt wurden fast fünf Millionen Männer, Frauen und Kinder aus den besetzten Teilen der Sowjetunion nach Deutschland verschleppt. Der faschistische Angriff scheiterte, hinterließ jedoch unendliche Verwüstungen. Die Arbeitssklaven landeten auch in Stuttgart.
»beobachter news« berichtete
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16. August | Afghanistan: Warum nur das Ende
der Besatzung den Weg zur Befreiung öffnet

Der Sieg der Taliban über die NATO-Imperialisten ist das größte Ereignis nach der Flucht der USA aus Vietnam, Laos und Kampuchea 1975. Ein kleines mittelalterliches Volk hat gegen all die Dollars, Drohnen und Künstliche Intelligenz gesiegt. Das ist eine Ermunterung für alle Revolutionäre, denn es beweist das Widerstand auch im 21. Jahrhundert siegreich sein kann. Ein Sieg gegen Pessimismus und Siegesverdrossenheit, unabhängig von der reaktionären Ideologie der Taliban. Die islamisch-fundamentalistischen Taliban haben innerhalb kürzester Zeit nach Abzug der imperialistischen Besatzungstruppen Afghanistan erobert. Nun steht die vollständige Machtübernahme und eine Phase der fundamentalistischen Diktatur an.
»RoterMorgen« berichtete
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17. August | Mietkonzern »Deutsche Wohnen«
profitiert von gekipptem Mietendeckel und macht höhere Profite

Im März diesen Jahres entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der im Januar 2020 beschlossene Mietendeckel in Berlin nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Nun konnte der Immobilienkonzern erneut steigende Profite verzeichnen, was auch auf das gekippte Gesetz zurückzuführen ist.
»RoterMorgen« berichtete
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17. August | Afghanistan:
Niederlage und moralischer Bankrott

Unter chaotischen Umständen haben sich die imperialistischen Mächte wie die USA und Deutschland in Afghanistan regelrecht aus dem Staub gemacht. Angesichts der katastrophalen Niederlage nach 20 Jahren Krieg und Zerstörung sind sie Hals über Kopf abgehauen. Ihre Marionenettenregierung um „Präsident“ Ashraf Ghani ist feige getürmt.
»Arbeit Zukunft« berichtete
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17. August |
Afghanistan:
Deutschland für Katastrophe mit verantwortlich

Die Bundesregierung hat bei der Evakuierung schutzsuchender Menschen aus Afghanistan auf ganzer Linie versagt. Die chaotischen Szenen am Kabuler Flughafen hat auch das Außenministerium mit seiner Hinhaltepolitik mitzuverantworten. Das begann mit einem bürokratischen Verfahren, im Zuge dessen Menschen trotz Kriegswirren nach Kabul kommen mussten, um biometrische Daten aufzunehmen und Anträge zu stellen. Mit engen Kriterien und wenig Empathie wurde selbst ehemaligen Ortskräften der Bundeswehr die Möglichkeit, nach Deutschland aufgenommen zu werden, vielfach verbaut.
Die »Informationsstelle Militarisierung« berichtete
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18. August |
Afghanistan:
Was die bürgerliche Presse verschweigt
Über die jüngste Machtübernahme der Taliban und der Rolle und dem Abzug der die NATO-Imperialisten wird in den bürgerlichen Medien viel spekuliert, gelogen und prognostiziert. Die wahren Hintergründe der Besetzung Afghanistans durch die NATO-Staaten werden weiterhin verschleiert und die Regierungschefs, allen voran Angela Merke stellen sich dumm und behaupten dreist, das sie die schnelle flächendeckende „Eroberung“ des afghanischen Territoriums durch die Taliban nicht voraus sehen konnten.
»RoterMorgen« berichtete
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19. August | Kunstwerk »Greta« in Karlsruhe beschädigt
Wegen der Beschädigung wurde die Ausstellung „Kunst an der Plakatwand“ in Karlsruhe beendet, die eigentlich bis zum 15. Oktober geplant war.
»YeniHayat/NeuesLeben« berichtete

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19. August |13. August: Klimastreik Frankfurt
Der Freitag stand wieder einmal ganz im Sinne des Klimas: Fridays for Future Frankfurt (FFF FFM) hatte bundesweit am 13.08.21 zu einem Klimastreik unter dem Motto „Our Future is not for sale“ in Frankfurt aufgerufen und mobilisiert.
Dabei wurde die Rhein-Main-Metropole gezielt wegen ihrer Bedeutung für die Finanz- und Bankenwelt ausgesucht, um darauf aufmerksam zu machen, dass nach wie vor in klimaschädliche Projekte durch die Finanzwelt investiert wird. Falls diese Projekte realisiert werden sollten, wäre ein Einhalten der Pariser Klimaziele laut des Aufrufs von FFF FFM nahezu unmöglich.
»Arbeit Zukunft« berichtete

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20. August | »Unser Vater ist ein Fuchs«
2014 werden in Gaza sieben Mitglieder der deutsch-palästinensischen Kilani-Familie getötet. »Not Just Your Picture« erzählt ihre Geschichte.
Jakob Reimann berichtet auf »RoterMorgen«

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20. August | Kinderarmut beginnt mit niedrigen Löhnen
Wir brauchen eine konsequente Beschäftigungspolitik. Mit ihr ließe sich die Erwerbslosigkeit verringern und der sozialen Ungleichheit nachhaltig entgegenwirken. Sie müsste von Zukunftsinvestitionsprogrammen des Bundes und der Länder bis zur Schaffung eines öffentlich geförderten Dienstleistungssektors reichen.
»RoterMorgen« berichtete

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21. August | Was ist los in Tunesien?
Kommt zur Onlineveranstaltung am 30. August, 19:30 Uhr
Am 25. Juli hat der tunesische Präsident das Parlament für 30 Tage suspendiert und den Premier entlassen. Offensichtlich hat er dafür aus vielen Teilen der Bevölkerung große Unterstützung bekommen, die vor allem mit der sozialen Lage und der von Ennahda geführten Regierung höchst unzufrieden sind. Auf der anderen Seite fürchten einige, dass damit die Rückkehr zu autoritären Verhältnissen geebnet werden könnte. Frisst die unterlassene soziale Revolution die demokratischen Errungenschaften des Arabischen Frühlings von vor zehn Jahr? Welchen Perspektiven gibt es aus einer antiimperialistischen und emanzipatorischen Sicht?

Wir sprechen mit Imad Garbaya, einem aus Tunesien stammenden Linksoppositionellen, der im Vorfeld der Ereignisse in seiner Heimat war.
Zur Onlineveranstaltung der antiimperialistischen Koordination (Wien)

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22. August |
Gefragter Visionär
Wir sind ja so frei in unserem Land unter dem Motto „Weiter so“. Die Große Koalition verspricht keinen dauerhaften Frieden, plant höhere Rüstungsausgaben und gedenkt, das Volk wie einst in zwei Kriegen, wieder einmal zur Schlachtbank zu führen. Ja, wir sind so frei, dass jeder seine Meinung sagen darf, nicht nur die AFD, sondern auch die Publizisten im Bildband „Auf den Spuren GROSSER DEUTSCHER“ vom Verlag Wolfgang Kunth GmbH & Co KG. München. Dort prangt in großen Lettern auf Seite 188 der berühmte Satz: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“
Gunter Pirntke. „Staatsfeind bis Heute“. Taschenbuch: 160 Seiten, Verlag: Independently published (10. Oktober 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 1549939351, ISBN-13: 978-1549939358, Größe: 14 x 1 x 21,6 cm, Preis: 7,50 Euro

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Die Redaktionen
danken den Volkskorrespondenten/-innen Hosteni, Zeki, Nico,

KikiRebel, Rui-Filipe, Sascha, Kalle, Heinrich, Klaus, Fiete, Reinhold u. A.
für die Unterstützung bei der Erstellung.
Dieser Rückblick erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Verlinkte- und mit Namen gekennzeichnete Texte müssen
nicht in allen Punkten den Meinungen unserer Redaktionen entsprechen.
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Bei diesem Artikel bzw. dieser Eilmeldung handelt es sich um eine Veröffentlichung der Redaktion des OnlineMagazin's »DER REVOLUTIONÄR«