1. Teil | Das ist erst ein laues Lüftchen!

SeaShepherd kämpft seit Jahren gegen den kriminellen Fischfang

Der jetzige Aktionismus zum Thema Lockdown wird gegenüber dem, was wir zu erwarten haben in Sachen Klimaveränderung, nur ein „laues Lüftchen“ sein. Eine der Ursachen wird sein, dass in weniger als 30 Jahren (2048) in den Weltmeeren keine Fischbestände mehr existent sein werden.

Von Heinrich Schreiber – 10. August 2021 |

Die Auswirkung auf unser Klima ist katastrophal. Die Ozeane fungieren als riesiger Speicher für Kohlendioxid (CO2). Sie speichern schon heute über 50-mal mehr Kohlenstoff als die Atmosphäre. Bislang haben die Meere ein Viertel der durch menschliche Aktivitäten verursachten CO2-Emissionen aufgenommen und so die Auswirkungen des Klimawandels abgemildert. Die Auswertung von Fischereidaten seit 1950 hat gezeigt: Der industrielle Fischfang ist für deutlich höhere CO2-Emissionen verantwortlich als bislang vermutet. Neben dem Treibstoff für die Schiffe liegt das daran, dass die Entnahme großer Fische die natürliche Kohlenstoffspeicherung der Ozeane verringert – und das, obwohl viele der besonders betroffenen Gebiete nicht einmal wirtschaftlich profitabel sind. Einen Anteil daran haben auch die Fische, insbesondere große Exemplare wie Thunfische, Makrelen, Haie und Schwertfische. Die industrielle Fischerei holt allerdings jedes Jahr große Mengen dieser Fische aus dem Wasser.

49 Prozent des Meeresmülls sind Kunststoffnetze der Fischereiindustrie | Photo: YouTube

Uns wird glaubhaft gemacht, die Ozeane sterben wegen der Plastikabfälle, die sich in großen Gebieten sammeln. Der Verzicht auf Plastikstrohhalme wird uns empfohlen. Aber 49% der Abfälle bestehen aus den Kunststoffnetzen der Fischereiindustrie. Wir brauchen das Meer. Milliarden von Menschen sind vom Meer und den Fischbeständen abhängig. Doch weltweit wird die Fischerei immer noch mit Subventionen gefördert. Das führt dazu, dass Fangflotten auch aufs Meer fahren, wenn es sich ohne die staatlichen Mittel gar nicht lohnen würde – und die Überfischung vorantreiben. Über ein Drittel der kommerziell genutzten Fischbestände sind überfischt, fast 60 Prozent werden bis an ihre Grenzen genutzt.

Diese Überfischung entsteht insbesondere durch den sog Beifang. Das betrifft auch die sog. Raubtiere, wie z.B. die Haie. Sie sind für den Bestand der gesamten Ökologie notwendig und halten die Fischschwärme am Leben. Wenn die Haie aussterben, verwandelt sich der Ozean in einen Sumpf. Und wer stirbt dann als Letzter? Wir! Die Population von Haien ist weltweit um 80 – 99% zurückgegangen. Man mag ja zu Haien eine geteilte Meinung haben. Delphine erscheinen im ersten Moment freundlicher. Aber Haifische töten auf der Welt jährlich 10 Menschen. Wir Menschen töten aber 11.000 bis 30.000 Haie – pro Stunde!

Proteste, die aufrichtig sind aber der Bourgeoisie gut ins Konzept passen | Photo: YouTube

Es ist richtig, wir alle müssen etwas für den Erhalt unserer Umwelt und der Rettung des Klimas tun. Aber wir sind nicht dessen Mörder! Keiner von uns, geht hin in den Regenwald und holzt die dortigen Baumbestände ab. Die Monopolindustrie will von ihren mörderischen Machenschaften ablenken. Genau genommen ist ihnen eine Greta Thunberg bei der Ablenkung vom Problem sogar behilflich. Die Bourgeoisie genehmigt ihr eine „Spielwiese“ für den Protest. 

Die herrschende Kapitalistenklasse hat heraus gefunden, dass sich mit Klimaschutz außerordentlich viel Geld verdienen lässt. Ein ganzer Industriezweig, beispielweise die Autobauer, haben inzwischen einen neuen Absatzmarkt entdeckt, das Elektroauto. Angeblich klimaverträglich und nachhaltig. Gäbe es auch für die Ozeane einen Weg, mit ihrem Schutz Geld zu verdienen, sie würden es propagieren. Ais kapitalistischer Geldgier. So wird bis zum bitteren Ende der Tod der Weltmeere betrieben, was dann auch zum Exitus des Erdplaneten führt.

Wenn die Ozeane leer und tot sind, wird es für uns ums nackte Überleben gehen. Das weiß auch die Bourgeoisie und sie muss ebenso um ihr eigenes Überleben kämpfen. Aber kaum einer der Protagonisten verrät, wie das aussehen soll. Ein Hinweis würde zu Zuständen wie in einem Weltuntergangs-Film führen. Oder aber zu einer Revolution (das wird ja auch Zeit), die aus der Demokratie der Bourgeoisie eine Demokratie des Proletariats errichtet. Ich weiß es nicht, was die Kapitalistenklasse für sich geplant hat. Aber es gibt Hinweise genug, die ein (klares) Bild der Zukunft zeichnet. Teil der Vorbereitungen dürften die Disziplinierungsmaßnahmen der Corona-Anweisungen sein. Sie passen ins Bild der möglichen Vorhaben.

‚Der Revolutionär‘ beginnt heute eine mehrteilige Artikelserie über den Tod der Erde, des Klima‘s und der Suche nach ihrem Mörder.

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Sea Shepherd mit seinen drei Schiffen zum Aufspüren illegaler Fangaktivitäten

 

 

Hier geht es zum 2. Teil:

2. Teil | Das ist erst ein laues Lüftchen!

 

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Über Heinrich Schreiber 82 Artikel
Als inzwischen „Best Ager", ist die berufliche Vita schon etwas umfangreicher. Gelernter Photokaufmann, tätig als Werkzeug- und Kopierschleifer im Einzelakkord, aber auch viele Jahre als selbständig tätiger  Wirtschaftsberater waren Heinrich's beruflichen Herausforderungen. Bereits im Alter von 13 Jahren ist Heinrich mit Polizeigewalt bei einer Demonstration in der Kieler Innenstadt in Berührung gekommen. Hintergrund war der Schahbesuch 1967 in Berlin und die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg durch die Berliner Polizei. Das hat ihn sehr früh politisiert und seine zukünftigen Aktivitäten als Jugendvertreter, in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später KPD/ML waren daraufhin logische Konsequenz. Heinrich ist Vater von vier erwachsenen Kindern und begleitet das politische Geschehen mit Berichten und Kommentaren aus marxistisch-leninistischer Sicht.

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