Wir wollen ein Mitbestimmungsrecht für Betriebsräte beim Klimaschutz

»Es steht so viel auf dem Spiel«: Christiane Benner hält es für dringend nötig, dass Betriebsräte beim ökologischen Umbau mehr mitbestimmen können. Dabei zieht sie sich auf allgemeine Phrasen zurück, die der Kapitalistenklasse nicht "weh tun" | Photo: Videoscan YouTube

Die designierte IG-Metall-Chefin Christiane Benner über wirtschaftliche Demokratie, Klimaschutz und Strategien gegen Rechtsextreme

Christiane Benner soll neue Chefin der IG Metall werden – in gut zwei Wochen stellt sie sich auf dem Gewerkschaftstag zur Wahl. Eigentlich wollten wir nur kurz mit ihr über Mitbestimmung reden, einem ihrer Arbeitsschwerpunkte. Andere Themen schienen uns zunächst drängender zu sein. Doch dann haben wir einen Vortrag von ihr zur Mitbestimmung gehört und uns umentschieden. Wir wollten wissen, warum sie mehr Demokratie in Betrieben gerade jetzt so wichtig findet, nicht nur wegen des Klimaschutzes.

Frau Benner, ein zentrales Anliegen von Ihnen ist die Mitbestimmung, dafür wollen Sie sich auch künftig als IG-Metall-Chefin einsetzen. Auf einer Tagung im letzten Jahr haben Sie gesagt: »Wir brauchen mehr wirtschaftliche Demokratie in diesem Land.« Was fordern Sie konkret?

Wir erleben derzeit gravierende Veränderungen in den Betrieben, durch die Einführung grüner Technologien, den Umstieg auf Elektromobilität, die Digitalisierung. Angesichts dieser Umbrüche brauchen wir für Betriebsräte mehr Mitbestimmung bei strategischen Unternehmensentscheidungen, die jetzt getroffen werden müssen im Hinblick auf die ökologische und digitale Transformation. Wir brauchen mehr Rechte, damit Betriebsräte eigene strategische Konzepte entwickeln können – und die Arbeitgeber wirklich gezwungen werden, sich auf Augenhöhe damit auseinanderzusetzen. Also nicht zu sagen: Okay, ich höre mir mal die Ideen der Betriebsräte an, und dann sage ich: Danke für das Gespräch, ich mache das Werk trotzdem dicht.

 

Anmerkung der Redaktion:
Die Bonzen vom DGB haben immer noch nicht verstanden, dass notwendiger Klimaschutz nicht der Arbeiterkalsse aufgebrummt werden, sondern als Verursacher die Großunternehmen zur Verantwortung gezogen werden müssen. Erstaunlich, dass auch hier der größte CO2 Speiche weiterhin nicht thematisiert wird, denn das würde die Wirtschaft sofort stören. Für den DGB und den Einzelgewerkschaften offensichtlich kein Thema!

 

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Information wurde entnommen:
ndAktuell.de v. 06.10.23
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