Wir müssen den Kapitalismus beseitigen!

Die letzte Generation beabsichtigt, dass ihre Proteste künftig so oft wie möglich stattfinden und zu einer Art Dauerzustand werden sollen I Photo: YouTube Scan

Die kapitalistische Eigentums- und Gesellschaftsformation muss beendet werden. Es braucht eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft, auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln. Gemeineigentum an Grund und Boden, Luft und Wasser, Rohstoffen und Bodenschätzen, Tier –Natur– und Pflanzenwelt.

Gastbeitrag und Kommentar
von Reinhold Schramm
14. Mai 2023 |

Auch ohne Nuklearkrieg findet durch industrielle Produktion von Gebrauchsgütern und zeitlich befristete Waren des Massenkonsums die zunehmende Vernichtung von Umwelt und Natur statt. Alljährlich werden hunderte Millionen Tonnen Abfälle und Giftstoffe über die Kanalisation und Flüsse in die Seen und Meere verklappt. Millionen Quadratkilometer der Weltmeere sind durchsetzt mit chemischen Giftstoffen und anderen Abfällen. Das Mittelmeer und andere Meeresregionen sind durchsetzt mit Plastikpartikeln, radioaktiven Stoffen und Abfällen der Überproduktion, Agrarindustrien und Landwirtschaften, werden abgeschüttet und verklappt.

Trotz alledem gelingt es den von den jeweiligen Oligarchen und Bourgeois gekauften Eliten, den Demagogen und Ideologen des Kapitalismus und Imperialismus, die weltweit vorherrschende kapitalistisch-imperialistische Gesellschaftsformation alternativlos zu verkaufen. Hierbei, zumal erfolgreich, mit dem Verweis auf den historisch implodierten, den wirtschaftlichen, sozial- und gesellschaftspolitischen Realsozialismus. Dabei medial und tiefenpsychologisch, weltweit manipulierend, auf das Massenbewusstsein, über die jeweiligen Bildungssysteme, (post-feudalen und spät-bürgerlichen) Politik- und staatstragenden Kasten, Klassen-, Parteien-, Staats- und Beamtensysteme, einwirkend.

Alle heutigen Bemühungen, um einen wirtschafts-, sozial- und gesellschaftspolitischen Wandel, bewegen sich ausschließlich in der bestehenden kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsformation, ohne eine ernsthafte Auseinandersetzung und Bemühung zu deren Überwindung, der im 21. Jahrhundert notwendigen und erforderlichen Beseitigung des Kapitalismus.

PS: Für eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln muss man den Kapitalismus, – regional, national und international –, beseitigen.

Ohne ökologischen Sozialismus gibt es im 21. Jahrhundert keine Zukunft.

Nachtrag
Clara Zetkin, sagt:

„Gewalt lässt sich nicht wegdiskutieren und nicht wegbeten. Gewalt kann nur durch Gewalt gebrochen werden. Das sprechen wir Kommunisten offen aus, nicht weil wir ‘Anbeter der Gewalt’ sind, wie sanfte bürgerliche und sozialdemokratische pazifistische Gemüter uns beschuldigen. Nein, wir beten die Gewalt nicht an, jedoch wir rechnen mit ihr, weil wir mit ihr rechnen müssen. Sie ist da und spielt ihre geschichtliche Rolle, ob wir wollen oder nicht.“ –

„Es fragt sich nur, ob wir sie widerstandslos erdulden oder ob wir sie kämpfend überwinden wollen.“

Quelle: Clara Zetkin, in: „Kommunistische Fraueninternationale“, 1922.

Bezug: Am Set: “Die Letzte Generation” klebt auf Berlin – apolut.net

 

________________________

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die
Meinung
der Redaktion des Magazins handeln.
DerRevolutionär
________________________

.

Wir weisen darauf hin, dass die Redaktion des Magazins es sich vorbehält, interessante Kommentare, die in den sozialen Medien auf diesen Artikel erscheinen, unten als Kommentar zu platzieren. 

.

Dieses OnlineMagazin Der Revolutionär stellt kommunistische Weltanschauung zur Diskussion. Leider ist die bestehende Sichtweise über den Weg zum Sozialismus vielfach verfälscht, gelegentlich auch revisionistisch unterwandert und hat mit einer kommunistischen Ideologie wenig, gelegentlich auch gar nichts mehr zu tun. Viele Autoren, auch die Redaktion, befinden sich heute, durch unsere Altersstufe bedingt, im Ruhestand. Wir alle möchten aber unsere Erfahrungen als frühere „Parteikader“ weitergeben. Diese haben wir in der marxistisch-leninistischen Parteiarbeit und politischen Auseinandersetzung der 1970er und 80er Jahre gesammelt. Meinungsartikel und Gastbeiträge – auch wenn sie gelegentlich von der Meinung der Redaktion abweichen –  sorgen für ein breites Meinungs- und Informationsspektrum.

.

Ihr könnt dies Magazin unterstützen, indem ihr:

  • Freunden, Bekannten, Kollegen und Gleichgesinnten
    von diesem OnlineMagazin DER REVOLUTIONÄR erzählt;
  • Einen Link zu diesem Magazin an sie versendet;
  • Die jeweiligen Beiträge teilt oder mit einem Like verseht; 
  • Eine Empfehlung in den sozialen Medien postet;
  • Die Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit durch Artikel,
    Leserbriefe, Videoberichte und Kritiken unterstützt,
    gerne auch als Gastartikel oder Volkskorrespondent;
  • Unsere Seite bei Facebook mit einem Like verseht;
    (
    https://www.facebook.com/DerRevolutionaer);
  • Folgt dem Magazin bei Twitter ( https://twitter.com/HSintern ).
  • Folgt dem kostenlosen InfoKanal bei Telegram
    ( https://t.me/Der_Revolutionaer )

.

.

 

 

 

Über Gastartikel 173 Artikel
Gastbeiträge geben nicht grundsätzlich die Ansicht des OnlineMagazins wieder. Die Voraussetzung für Gastbeiträge sind, sie dürfen nicht über rassistische, faschistische oder antikommunistische Inhalte verfügen. Für die Inhalte des Gastbeitrages ist der Autor selber verantwortlich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*